Sommer, Sonne, Sonnenschein!

Ich schwitze mich hier zu tode! Es ist unglaublich warm hier und heute hatten wir das passende Programm bei meinem ersten Au Pair-Treffen: Ab zum Strand nach Fire Island. Leider haben aber schon die meisten Au Pairs um 14 Uhr schlapp gemacht, weil es den meisten einfach zu warm war und dann bin ich dem Interesse der Gruppe gefolgt und mit ein paar Maedels an den Pool. So wirklich baden konnten die meisten eh nicht im Meer, weil wir hier einfach riessige Wellen, perfekt zum Surfen, jedoch nicht wirklich zum baden waren. Also ich glaub ich war noch nie bei so hohen Wellen, ich schaetze mal so circa 2-3Metern, baden. Naja ich, als eingefleischte Schleswig-Holsteinerin, die eigentlich taeglich ans Meer kann, im gegensatz zu Berlinern oder Frankfurtern, haette den ganzen Tag am Strand verbringen koennen. Letztendlich war es jedoch trotzdem ein schoener Tag. Ich hab schon ofters gehoert, dass der Sommer in Deutschland wohl endgueltig vorbei ist und ich beneide euch nicht!


Sonst soweit zum Wochenende war ich am Samstag wieder einmal in New
York City! Hatte Caro wieder mit im Schlepptau und mich ebenfalls mit meiner Mitbewohnerin aus der Au Pair Schule getroffen, die jedoch auch noch ein anderes Au Pair dabei hatte und ich das erste Mal sag
en musste, dass ihre Freundin das erste eher unsympathisc
he Au Pair war. Naja seh die ja wahrscheinlich eh nicht wieder, aber die war schon nach 5 Stunden angenervt vom Laufen, weil ihre Fuesse wehtaten:"Waaaass?? Ihre wollt ueber die Brooklyn Bridge zuruecklaufen?" So da denk ich mir auch, jedem den ich fragen wuerde in Deutschland, wuerde sich denke ich riessig freuen ueber die Brooklyn Bridge zu schlendern. Naja wie gesagt: die war mir unsympathisch. Letztendlich sind Caro und ich 17,5 Stunden auf den Beinen gewesen, von
8:30 Uhr morgens bis naechsten Tag 2 Uhr morgens. Also da soll die sich mal nicht bescheren, dass nach 5 Stunden ihre Fuesse wehtun. Wie soll man auch schmerzlos und viel Zeit zu verlieren New York
erkunden, wenn man zu Fuss unterwegs ist? Naja meine persoenlichen Highlights an diesem New York Ausflug war Eisessen in Brooklyn mit Ausblick auf Manhatten und die Brooklyn Bridge. Der Anblick war so schoen, dass sich Brautpaare die Kulisse fuer ihre Hochzeitsfotos ausgesucht haben. Allein in 30 Minuten drei Paare dort gesehen, einfach awesome! Naja und mein anders persoenliches Highlight war noch das Empire State Building am Abend. Da ich ja
nun schon Manhatten vom Rockafeller Center bei Tag bestaunen durfte, wollte ich vom Empire State Building (hoechstes Gebaeude seit 11.09. 2001 in NY wieder) die Stadt mit allen ihren Lichtern bei Nacht bewundern. An solchen Tagen freut man sich einfach darueber, dass man hier her gekommen ist und das bewundern darf. Auch wenn ich die Erlebnisse in Bildern festhalten kann, sieht die
Realiaet doch noch beeindruckender aus. Man muss das selbst gesehen haben. Zwar kann ich das mit ande
ren Au Pairs geniessen, aber wuerde das auch gerne mit den Liebsten aus Deutschland teilen. Naja von einigen
weiss ich ja schon, dass die Moeglichkeit kommen wird und das sparen lohnt sich wirklich!

So nun faellt mir nichts mehr ein, ausser nochmal zu erwaehnen, dass es neue Bilder im Webalbum gibt. Thanks und auf Wiedersehen!

Tina

Tagesablauf eines Entertainers

So, dachte mir waere ja auch mal interessant wie der Ablauf eines Au Pairs (oder ich wuerde mich auch als eine Art persoenlichen Entertainer bezeichnen) aussieht:

Um 8 Uhr beginnt mein Tag und ich begebe mich in Richtung Dusche, sodass ich dann um 9 bereit bin mit den Kids ein wenig Super Mario Brothers auf der Wii zu spielen oder anschliessend zu fruehstuecken mit den Kindern. Wobei ich sagen muss, dass Waffeln mit Syrup sich zu meinem liebsten Essen hier entwickelt haben. Vor ein paar Wochen haette ich das nicht erwartet, aber eines der Dinge, auf die ich mich jeden Tag hier freue.

Nach dem Fruehstueck spielen wir dann manchmal noch Wii oder gehen, wie es meist eher der Fall ist, in den Keller und spielen mit Playdoh, puzzeln, spielen selbstausgedachte Spiele oder verkleiden uns. Warum auch immer mag Jack sich super gerne seine pinken Schuhe, dazu die pinke Handtasche und einen pinken Rock anziehen. Sieht immer gut witzig aus. Ich
kann mich nicht unebdingt herausragend verkleiden, aber die Schmetterlings-fluegel passten dann doch ganz gut.

Morgens spiele ich meist mit den beiden groesseren Kindern, denn zwischen 9 und 11 hat Julia erstmal ihr "nap" (Mittagsschlaf), was ich doch auch als ganz angenehm empfinde. Faellt mir naemlich dann doch schwer, etwas zu finden, was drei Kinder unterschiedlicher Altersgruppen unterhaelt. Einfache spiele wie Memory kann man zwar mit 7 und 3 gut spielen, wenn man jedoch erst ein Jahr ist, kaut man dann doch lieber nur auf den Karten rum. Also entweder ich finde doch mal was fuer alle Kids interessant ist, die Hostmum nimmt mir die Kleinste mal ab oder ich spiele was mit den Beiden etwas aelteren und beschaeftige gleichzeitig nebenbei die Kleine mit was anderem.

Sonst soweit kann ich nur noch das Windelnwechseln mit Julia und ihren Quaengeleien zu meinen Problemen zaehlen, wobei ich heute jedoch etwas gefunden habe, was sie eigentlich von Anfang an immer ueber alles haben wollte: mein Handy! Das gabs dann heute in die Hand gedrueckt und schon konnte ich schwuppdiwupp die Windeln im Handumdrehen wechseln. Hoffentlich hilft das auch bei den naechsten Malen.

Aber zurueck zum Tagesablauf: Vor- und Nachmittag wird vom Lunch (kalte Mahlzeit) um 12 Uhr getrennt. Entweder die Hostmum bereitet etwas vor, waerhend wir spielen oder ich bereite es vor, wobei mir der Fernseher in der Kueche dann bei der Zubereitung Ruhe schafft. Ja, man muss schon sagen, Fernseher sind einfach gute Babysitter.
Nach dem Essen machen wir dann meist etwas Groesseres wie z.B. in die Buecherei fahren, dort malen, spielen, lesen etc., zu einem Playground (Spielplatz) fahren/gehen, Tierpark und und und...
Mein Arbeitstag endet meist dann gegen 18 Uhr, sodass wir dann um spaetestens 17 Uhr Zuhause sind, die Familie zusammen Dinner (warmes Abendessen) hat und ich dann mit essen und allem um kurz nach sechs fertig bin. Je nachdem, wer Zeit hat und wie ich Lust habe gehts dann noch meist mit anderen Au Pairs in ein Einkaufszentrum (hier: Mall), zu Coldstone, wo es wirklich das beste Eis gibt, was ich je gegessen habe oder Kino (Bisher Inception und Eat Pray Love gesehen).

Naja da meine Verabredung heute aber kurzfristig abgesagt hat, gabs mal wieder einen neuen Eintrag.

Best wishes from New York to Germany!
Tina

Weekend? PERFECT!

Entspannen im Pool, Shoppen in der Mall und abends Mario Kart auf N64 zocken nicht mit Au Pairs, sondern endlich mal mit Amerikanern und den folgenden Tag entspannen im Central Park, die Lichter des Time Sqaure bestaunen, die besten Shopping Stores New Yorks durchstoebern und anschliessend Manhatten von der Brooklyn Bridge bestaunen, geht es noch besser?

Da ich super muede bin belass ich es erstmal dabei, hinterlasse aber noch Bilder hier wie auch im Webalbum unter "Manhatten die Zweite" und "Erste Wochen"!

Love, Tina!

Brooklyn Bridge bei super Wetter!


Schoen wenn man genuegend Zeit hat, auch einfach mal in New York zu entspannen und nicht moeglichst von einer Sehenswuerdigket zur Anderen hetzen zu muessen.


Carolin und ich am Samstag auf dem Time Square.



Langweiliger Abend

Soooviel zum Thema Amerika, aufregend und spannend! Aber mal ganz von vorne:

Mein Arbeitsplan sieht zurzeit so aus: 9 bis 18Uhr arbeiten und danach hab ich Freizeit. So letzte Woche sah das ganze so aus, dass ich am Donnerstag und Freitag frei hatte, weil meine Gastmutter am Dienstag der folgenden Woche Geburtstag hatte und am Wochenende somit alle Verwandten zu Besuch waren, gefeiert wurde und ich arbeiten sollte am Samstag und Sonntag. Tage, an denen andere Au Pairs gewoehnlich frei haben und man mit denen hier was unternehmen koennte. Dachte mir aber gut, kann man mal in Kauf nehmen. Dieses Wochenende sieht das aehnlich aus: Freitag und Samstag frei und Sonntag arbeiten. Da dachte ich mir aber auch: Guuuut, Samstag wird bestimmt jemand Zeit haben mit mir nach New York zu fahren. Bisher laesst sich aber NIEMAND finden, weil die Arbeiten muessen, weil die im College sind oder warum auch immer. Genau so sieht das heute abend aus: Yankee Spiel, College, Arbeiten, wohnt zu weit weg und und und...
Ende der Geschichte ist, dass ich hier letztendlich Abend fuer Abend rumgammel oder was mit der Familie mache wie sowieso schon den ganzen Tag.

2 bis 3 Stunden speater:
Naja ich hatte jetzt eine Pause von 2 bis 3 Stunden mit dem Schreiben und letztendlich hab ich mein Tief ueberwunden, nach dem ich einanhalb Stunden mit Julia und noch einem Freund geskypt habe. Ebensfalls positiv wird wohl mein Abend morgen werden, da ich mit ein paar Au Pairs Maedels wohl was unternehmen werde. Vielleicht findet sich da auch noch jemand, den ich Samstag mit nach Manhatten schleppen kann. Ein Lichtblick!!!! :)

Ach was ich sonst nochmal so erwaehnen moechte:
• Hier wird mit KALTEM Wasser gewaschen
• Wir haben hier noch bestes Wetter, um im Pool schwimmen zu gehen :P
• Und ich werde Tag fuer Tag dicker, die Waage werde ich wohl mal rausholen muessen!

Sommerliche Gruesse aus dem warmen New York!
Tina

Meine ersten Tage bei der Gastfamilie

Meine ersten Tage in der Familie sind vorrüber und muss hier doch nochmal einiges festhalten. Mir geht es eigentlich sehr gut, mit der Familie hatte ich wirklich Glück. Die Mama kommt gerne mal und fragt nach wie es mir geht, ob ich irgendwas brauche und der Vater macht gerne Scherze, die ich jedoch nicht immer sofort checke. Ironie in einer anderen Sprache, also bitte!


Naja Montag hat mein erste Arbeitstag begonnen und ich empfinde es nicht wirklich als "Arbeit". Ich mein, ich spiele Super Mario auf der Wii mit den Kids, puzzel, male, wechsel ab und zu mal Windeln, dann gibts nochmal Essen zwischendurch und dann wird schon wieder gespielt. Aber da die Mutter noch Zuhause ist (Sie ist Lehrerin und zurzeit sind Ferien) nimmt sie mir noch viel Arbeit ab. Mal schauen wie es wird wenn ich mit den Kindern allein den Alltag bewältigen muss. Ich werde dann überwiegend nur die beiden Kleinen betreuen, wobei der Dreijährige für ein paar Stunden die Preschool (Vorschule) besucht und ich dann nur noch ein Kind hab.

So das einzige Negative, was wohl schon einige mitbekommen haben, ist, dass ich hier noch nicht so wirklich weiß, was ich mit meiner Freizeit anfangen soll. Das kennen bestimmt viele, wenn man in eine neue Stadt zieht und noch keine Freunde hat, so fühle ich mich zumindest im Moment. Die Mädchen, die ich in meiner Au Pair Schule kennen gelernt habe, wohnen irgendwo in den Staaten verteilt oder sind doch noch zu weit weg, als dass sie mal am Abend eben rumkommen könnten. Naja hinzukommt auch noch, dass ich diese Woche Donnerstag und Freitag frei hatte und am Wochenende arbeiten soll, da die Mama eine Geburtstagsfeier schmeißt und ich die Kinder dann beschäftigen muss, somit auch kein anderes Au Pair an diesen beiden Tagen frei hat und mit mir was unternehmen könnte, da sie ja alle arbeiten müssen.

Gestern war ich dann aber kurzfristig mit einem Au Pair von einer anderen Agentur verabredet: Juilane. Sie wollte sich mit ein paar Mädels ihrer Agentur treffen und hatte mich gefragt, ob ich nicht mit möchte. Ich hatte natürlich zugesagt, nur ist der Abend nicht so gelaufen wie ich es mir erhofft hatte. Ich musste laut Google 24 Minuten fahren und hatte mir den Weg rausgeschrieben, um mich wirklich nicht zu verfahren, was mir letztendlich auch nicht einmal passiert ist. Jedoch war ich, obwohl ich etwas früher losgefahren war, 10 Minuten zu Spät. Mir war erst nach 3-4 Kilometern aufgefallen, dass ich mein Handy vergessen hatte und Juliane mich dann auch nicht erreichen konnte, falls etwas sein sollte. Da ich aber dachte, dass ich ja rechtzeitig am Treffpunkt ankommen würde, was ja letztendlich nicht der Fall war, bin ich nicht nochmal umgekehrt. Dies war wahrscheinlich mein zweiter Fehler, nach dem Vergessen meines Handy. Somit bin ich da rumgelaufen und hab nach 10 minütigen Suchen aufgegeben und bin da ein wenig (mal wieder ALLEIN) durch die Mall (Einkaufszentrum) geschlendert, die wirklich toll war. Nur hatte ich keine Lust mehr, weil ich mich über mich selbst geärgert hatte, dass ich das Handy Zuhause liegen gelassen hatte. Naja um kurz vor 10 hatten dann die Geschäfte zu gemacht und ich bin wieder nach Hause gefahren und hab auf mein Handy geschaut. Natürlich hatte ich eine Naricht in Abwesenheit: "ich war leider spaet dran, wo bist du denn?" Also war ich nicht die einzige die zu spät war und da wundert mich das auch gar nicht, dass wir uns nicht gefunden hatten. Naja nun haben wir uns für nächste Woche nochmal verabredet und ich hoffe, da klappt das besser.

Ich hatte ja eher Angst, dass ich mit den Eltern mich nicht verstehe oder dass die Kinder mich nicht moegen, aber dass ich hier mich zu Tode langweilen wuerde, weil ich hier niemanden kenne mit dem man was unternehmen kann, daran hatte ich gar nicht gedacht. Bitte drueckt mir die Daumen, dass das noch besser wird, sonst muesst ihr hier alle rueber kommen und mich besuchen und unterhalten.

Ach ,da faellt mir noch was zu ein. Julia ist am Montag ja auch hier in Amerika angekommen und ich hab sie am Mittwoch besucht in der Au Pair Schule, in der ich auch eine Woche zuvor war. Das war super schoen ein bekanntes Gesicht hier in Amerika zu sehen und mit jemand wieder lachen zu koennen und Spass zu haben, der nicht zur Gastfamilie gehoert. Aber auch ein komisches Gefuehl, da wir ja vor einem halben Jahr, vor unseren Abiturpruefungen, geplant und getraeumt hatten von Amerika und nun sind wir schon hier. Die Zeit vergeht einfach viel zu schnell und das gleiche denke ich auch von meinem Jahr hier in der Familie. Nicht mehr lange und ich werde schon wieder meinen Rueckflug antreten, aber daran einfach noch nicht denken.


Ich vermiss euch alle und ich freue mich ueber Kommentare, liebe Gruesse!
Tina


Automatische Tueren an Autos, Chlor in Leitungswasser...

Kurz zu Beginn: Ich kann nur ue/oe/ae und ss schreiben, da hier typische deutsche Buchstaben fehlen auf meiner amerikanischen Tastatur.

Zu all dem komischen Kram, der mir hier die Tage aufgefallen ist. Amerikaner sind sehr bequem und in allem sehr uebertrieben. Damit will ich sagen: Wozu braucht man automatische Tueren an den Autos? Koennte ja viel zu anstrengend sein allein den Kofferraum zu schliessen. Oder zum Thema Vorsichtsmassnahmen: Chlor im Leitungswasser? Reinigen des Einkaufswagen mit Feuchtigkeitstuechern, die Keime beseitigen. Wozu das ganze bitte? Amerikaner scheinen nichts vom Immunsystem gehoert zu haben.

So und ich frag mich genauso, warum Deutschland sich so sehr um die Umwelt, Klimawandeln etc. bemueht, wenn auf der anderen Seite der Welt ein Land versucht mit allen Mitteln den Klimawandel zu beschleunigen. Riessige Autos soweit das Auge reicht. Das kleinste Auto war vielleicht ein Mini, den ich gesehen hab. Aber das wars dann auch, sonst nur Minivans, dicke Jeaps, also wirklich grosse Jeaps, die erst einen Meter ueber meinem Kopf enden, die dann auch gerne mal 2 Minuten fuer nichts gelaufen lassen werden. Meine Hostmum startet schon das Auto, obwohl wir noch dabei sind die Einkaeufe einzupacken.
Handtuecher fuer Geschirr in der Kueche sind auch weit und breit nirgends zu sehen. Immer halten Papierhandtuecher hin, die man ganz praktisch nur wegschmeissen muss. Wieviel Strom die fetten Fernseher, die bestimmt 1,60m hoch sind, verbrauchen, will ich gar nicht erst wissen.

Also ich glaube ich werde denen hier aufjedenfall nochmal ein bisschen die zumindest einfache Umweltschonung beibringen muessen, denn verhindern kann ich nicht, dass ganz Amerika nur noch Opel Corsas oder VW Polos fahren wird oder dass die ueberdimensionalen Parkplaetze der riessigen Einkaufslaeden an jeder Ecke nur noch in der wirklichen Bedarfsgroesse gebaut werden. Such a strange country!!! :D

New York/Erster Tag in der Gastfamilie

So endlich kann ich mal einen neuen Post schreiben. Von den Au Pair Schule, in der ich die ersten Wochen war, ging das warum auch immer nicht. Dann hab ich das von meinem Laptop bei der Gastfamilie probiert und das ging genauso wenig, also haben mir die Eltern angeboten von ihrem riessen Mac zu schreiben.

Naja zu der Schule: Sie war etwas besser als ich gehoert hatte, aber auch nicht die Bombe. Montag waere ich am liebsten direkt zur Familie, aber am Ende der Woche, als ich mich ein wenig eingelebt hatte, wollte ich mich jetzt auch nicht so gerne von den Maedels verabschieden, die ich da kennengelernt hatte. Nur eine von fuenf kam in die gleiche Region wie ich, 20 Minuten entfernt. Letztendlich fang ich sozusagen schon wieder bei fast Null an und muss mich eingewoehnen, neue Leute kennenlernen usw. Der Unterricht in der Schule war ganz okay, langweilig, aber manchmal auch kreativ, nur muss ich das jetzt nicht unbedingt nochmal machen. Wir hatten fast den ganzen Tag, von 8:15 bis 18 Uhr mit Pausen, Unterricht und durch die Zeitumstellung konnte ich abends ganz gut schlafen. Ich war mit zwei anderen Maedchen auf einem Zimmer. Beide aus meiner amerikanischen Region. Die waren ganz nett, nur eine kam aus Brasilien und war mit dann doch zu aufwendig mich die ganze Zeit auf Englisch mit ihr zu unterhalten, sodass man einfach doch unter den Deutschen geblieben ist. Von circa 200 Schuelern waren ungefaehr 170 Deutsche. Also war sowieso nicht viel mit Englisch reden in der Schule, ausser man hatte Unterricht.


Naja zum New York Ausflug: Donnerstag Nachmittag ging es mit der ganzen Au Pair Schule nach New York, Manhatten, mit dem Bus und einem Tourguide pro Bus. Wir haben ziemlich viel in wenig Zeit besichtigt. Empire State Building, Rockefeller Center, Freiheitsstatue und und und... Also ich bin schon ganz froh, dass ich hier in der Naehe wohne und mir das nochmal in Ruhe anschauen kann. Aber eine wirklich beeindruckende Stadt, vor allem wenn man sie aus dem 67. Stock des Rockefeller Building sieht. Innerhalb vielleicht einer Minute sind wir mit dem Fahrstuhl bis ganz oben zur Aussichtsplatform gefahren. Sehr aufregend diese Stadt und ich freue mich schon in zukunft noch einmal dort hinzufahren. Ach und auch noch zu erwaehnen, die Klimaanlagen sind hier so kalt eingestellt. Aus allen Geschaeften in New York kam erstmal ein kalter Windzug entgegen wenn man die Tueren geoeffnet hat.
Ob das so gesund ist, aber auch zum Essen, kann man nicht wirklich gesund nennen. Meine Hostmum hat zwar Obst und Gemuese, aber letztendlich wird doch eher ungesund gegessen. Also an dem Vorurteil ist aufjedenfall etwas dran. Beispielsweise gab es heute zum Fruehstueck Waffeln aus der Packug, die getoastet wurden und dann mit Syrup gegessen. Meine Hostmum hatte aber auch noch Obstsalat. Eben zum Mittag haben wir wie schon gestern abend die Reste Pizza gegessen. Also ich muss wirklich sagen, ich hab ueberwiegend ungesund gegessen. Ich bin schon echt froh, dass ich einige Rezepte von meine Mutter geuebt hab.



Naja am Freitag musste ich mich wieder einmal verabschieden, diesmal von den Maedels in der Au Pair Schule. Ich bin in der Gastfamilie gut angekommen und die Familie ist super nett. Die Vater macht gerne Quatsch und die Mama ist wirklich super nett und kuemmert sich echt gut um mich. Ich denke, dass ich mich zimlich schnell einleben werde, aber ist doch noch alles sehr ungewohnt. Gestern bin ich das erste mal durch die Strassen hier gelaufen und kam mir vor wie in 'nem amerikanischen Film und naja logischerweise redet man hier wirklich den ganzen Tag Englisch. Keiner, der mit mir Deutsch spricht :/ Aber schliesslich will ich ja auch mein Englisch verbessern.

Zu meinem Zimmer: Ich hatte erst ein wenig Angst im Keller zu landen ohne Fenster und letztendlich bin ich auch im Keller gelandet, jedoch ist es ein wirklich schoenes Zimmer, in blau/gelb gehalten. Ein riiiiessiges kuschliges Bett, genauso riessieg wie eigentlich alles hier (Autos, Fernseher, Parkplaetze, etc.). Bilder werdet ihr die naechsten Tage im Webalbum finden. Von New York und der Schule sind schon einige hochgeladen. Ich hoffe ich werde mich die naechsten Tage von meinem Laptop melden koennen. Bis dahin viiiiiele liebe Gruesse aus New York, Long Island!!!!!