Baby bunnies und Toilettenflut!

Vor circa zwei Monaten:
Die beiden Hasen versuchten sich immer zu besteigen, obwohl wir zwei Mädchen haben sollten und meine Gasteltern schon gescherzt hatten, dass wir irgendwann den Käfig aufmachen und uns Babies entgegen strahlen werden.


Heute 8:23: "Why is there so much hair Tina? - Oh, I think today is the happy day, because it´s moving!" Ja, ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich konnte circa 5-6 kleine nackige Babies zählen, die meinen Gasteltern eher vor ein kleines Problem stellen. Aber ich find sie süß! Mal sehen, was die Gasteltern dazu sagen werden.

Ach und heute kam noch dazu, dass Jack die Toilettenspülung kaputt bekommen hat. Das ganze Badezimmer war nass und der Nachschub an Wasser wollte gar nicht mehr stoppen bis ich einfach gespült habe. Naja das hat aber auch nur einige Sekunden geholfen. Es lief und lief. Ich bin dann runter in den Keller gegangen und wollte die Wäsche der Kinder waschen, da strahlt mir ein kleiner See entgegen. Ja super! 1A! Das Wasser lief auch aus den Rohren der Toilette in den Keller. Was macht man da am besten? Eimer drunter gestellt, hosteltern angerufen, wobei die jedoch zu Anfang nicht zu erreichen waren. War ja klar! Ich habe dann den Spülkasten auseinander genommen und einmal an irgendetwas gezogen und zack war alles wieder gut. Was auch immer ich gemacht habe. Das alles schön trocken blieb hielt aber auch nur bis zum nächsten Toilettenbesuch an. Zum Glück war da dann aber schon die Hostmum Zuhause, sodass das nicht mehr mein Problem war.
Liebe Grüße aus dem Toilettenkatastrophenland hier!

P.S. In den nächsten 5 Tagen sollte jemand eine Überraschung erhalten.

Tina

Niagara Falls

4:30 mein Handy klingelt. „Hey bist du schon wach? Heute geht’s endlich zu den Niagara Fällen!“ So wurde ich am Freitag von Lena geweckt und auf gings mit dem Auto wieder mal zur Bahnstation Ronkonkoma in Richtung Manhatten. Nach einer Stunde und 20 Minuten Zugfahrt habe ich mich dann endlich mit Lena an der Penn Station in Manhatten getroffen und sind dann weiter nach China Town, da unser Bus, den wir im Internet gebucht hatten, von dort aus starten sollte. Von der Reiseleitung wurde uns noch extra gesagt: „Bitte 7:45 da sein, da wir um 8 Uhr losfahren möchten.“ Ja wie sah das ganze am Ende aus? Die deutschen waren pünktlich, nur der Rest der Welt nicht. Wir sind überwiegend mit Indern on Tour gewesen und die haben das mit der Pünktlichkeit kein bisschen genau genommen. Grundsätzlich 15 Minuten zu spät und keine Sorge weit und breit zu spüren, dass der Bus ohne die Inder losfahren könnte. NAJAAaa...abgesehen von meiner Reisegruppe, den versteckten Kosten und das man sich nach den Touren richten musste, war es eigentlich im Großen und Ganzen eine wirklich gute Tour. Also zu dem Punkt warum mir meine Reisegruppe bzw. die Inder unsympathisch waren:

  1. Immer wie die kleinen Kinder möglichst als erstes raus aus dem Bus, keine Rücksicht auf Verluste, sodass Lena und ich dann meist die Letzten waren, die den Bus verlassen hatten und man muss erwähnen, dass wir nicht nur die Letzten immer waren, wir waren auch immer die ersten am Bus, da alle anderen ja erstmal 15 Minuten später gekommen sind.
  2. Drängeln konnten die auch ganz gut: anstatt mich mal zu fragen, ob ich beseite gehe, damit die Dame ein Foto machen könne, wurde ich einfach beiseite geschoben.
  3. Und zu guter Letzt war ich total verwundert, als die Inder dann mit den Latschen von einer Besichtungstour ankamen und auch nicht mehr ausziehen wollten, also dachten die sich scheinbar: Lassen wir mal die Schuhe mitgehen.
Zu den versteckten Kosten: Die Tour, die wir für 112$ gebucht hatten, sollte eine Hotelnacht in einem Holiday Inn oder einem gleichwertigen Hotel beinhalten und hinzu kam dann noch die Bustour von New York zu den Niagara Fällen und zurück. So dann wurde ein Programm angeboten, wobei Lena und ich aber dachten da "Optional" in Klammern hinter diesen Touren stand, dass wir nicht alle machen müssen. Ja als wir dann aber im Bus saßen, mussten wir das ganze Packet bezahlen von circa 53$. Da bin ich dann auch erstmal aus den Latschen gekippt. Wäre aber auch zu schön um wahr zu sein, wenn da nicht noch weitere versteckte Kosten gewesen wäre. Ich hab mich da erstmal gefragt, warum die das nicht gleich zu den 112$ berechnen, dass man das schon mit überweisen kann, anstatt da nochmal im Bus was bezahlen zu müssen. Naja schön strategisch wie immer den Touristen das Geld aus der Tasche ziehen.
Achja und 12$ pro Person kamen noch für den Busfahrer dazu, sodass ich am Ende (ich hatte mir sicherheitshalber 100$ extra mitgenommen, man weiß ja nie) nur noch acht Dollar übrig hatte vom ganzen Trip. Aber man muss ja auch Geld ausgeben, um was von Amerika sehen zu können, right?

Zu den Ausflügen und dem Aufenthalt an den Niagara Fällen: Lena und ich hatten uns gedacht, wir ziehen uns lieber ne Jogginghose an für die acht stündige Busfahrt, hatten aber keine Möglichkeit uns umzuziehen, da wir erst abends um halb 12 zum Hotel gefahren sind und nun sind wir auf allen Bildern in Jogginghose. Dank der Müllsäcke, die man bei den Wasserfalltouren bekommen hat, sieht man das zum Glück aber gar nicht so. Unser erste Ausflug ging auf ein Boot (Maid of Mist auch genannt), das uns zu den Wasserfällen gebracht hat(insgesamt gibt es drei Stück). Also das ist glaube ich, die größte Dusche der Welt und viel mit fotografieren ist da auch nicht, wenn man mitten drin ist in den Wasserfallwolken. Also sich dafür eine Einwegkamera zu besorgen lohnt sich.
Nach dem Maid of Mist Trip sind wir dann bisschen im Souvenirshop rumgelaufen und danach gings dann zu dem "Niagara Movie". Darauf hatten wir eigentlich weniger Lust, aber da wir den Spaß ja bezahlt hatten, sind wir dann auch darein gegangen. Letztendlich war er nicht so schlecht, hat auch viel Quatsch erzählt, aber hatte doch einen schlechteren Film erwartet.
Dann sollte es noch Dinner beim Interationalen Restaurant geben. Das sollte natürlich heißen: Burger, Chinesisch oder Indisch. Also genau das richtige Programm für unsere Mitfahrer. Lena und ich haben uns letztendlich aber in einem anderen Laden ein einigermaßen gutes Sandwich geholt. Zu allerletzt an diesem Tag ging es dann zur "Ich-Klau-Mal-Die-Latschen-Tour". Wieder bekamen wir gelbe Regencapes und diesmal dann aber auch extra Latschen, da die Schuhe sonst wirklich gut nass geworden wären. Also einmal wasserfalltauglich angezogen und dann ging es zu "Cave of the Wind". So hieß die Tour, die einen über einen Pfad dicht an die American Falls bringt. Also ich konnte mir gar nicht vorstellen wie man diesen Holzpfad gebaut haben soll, da direkt unter uns das Wasser lang lief und wie man da während der Arbeiten für diesen Pfad halt gefunden haben soll, bin ich mir auch nicht sicher. Das besondere war an dieser Tour, dass wir die Wasserfälle in bunter Beleuchtung betrachten konnten, das die Uhr schon mittlerweile neun Uhr anzeigte. Als Lena und ich dort an den Wasserfällen standen, wurde uns wieder bewusst, dass unsere Entscheidung für das Auslandsjahr richtig war. Auch wenn wir viele Fotos machen konnten, war es auch diesmal wieder nur halb so schön auf den Fotos. Man kann sich das gar nicht wirklich vorstellen, wie hoch diese Wasserfälle sind und vor allem wie beeindruckend. Das können Bilder gar nicht wirklich vermitteln, aber besser Bilder als nichts.
Nach dieser letzten beeindruckenden Tour bei den Niagara Fällen, sind wir dann mit dem Bus nochmal eine Stunden Richtung Rochester gefahren, eine nächst größere Stadt in den USA und um halb 12 konnte ich dann im Plaza Hotel mich entspannt in mein großes, komfortables Bett legen. Also das wird wohl einer meiner besten Hotels in Amerika gewesen sein, da ich vorraussichtlich meist eher in Hostels übernachten werde. Naja zurück zur Tour. Uns stand dann nur sechs Stunden Schlaf bevor, da wir um 6:45 angeblich wieder unten abfahrtbereit stehen sollten. Letztendlich war aber nichts von Abfahrt, da unser Bus ein "accident" angeblich hatte.
Somit rückte unser Ziel New York noch weiter in die Ferne. Eine Tour zu den 1000 Islands stand noch auf dem Plan und dann die acht stündige Rückfahrt. Für mich hieß, um so länger wir warten mussten, desto weniger Schlaf blieb mir für meine Nacht von Sonntag auf Montag. Am Ende hatte aber alles doch noch ein gutes Ende und wir sind um neun Uhr, also doch nur zwei Stunden später als geplant, los gefahren und haben noch einen Halt gemacht für die Bootstour, wobei die mir eher unnötig erschien. War eigentlich nur gemütliches rumschippern mit Häusern auf kleinen Inseln betrachten, aber ganz okay. Nach der langen Rückfahrt nach Manhatten, angekommen sind wir um 9:15 in China Town, mussten Lena und ich dann noch mit dem Zug zurück nach Long Island. Ich war am Ende erst um 12 im Bett. Also ich hatte zwei sehr lange Tage und zwei kurze Nächte, mit viel Bus, viel Indien und den Niagara Fälle.
Liebe Grüße aus Sayville nach Deutschland!
Tina

(wird nochmal überarbeitet!!!)

First Trip!

Nein, es geht nicht schon etwas früher nach Washington, sondern kurzfristig habe ich einen Trip zu den Niagara Fällen in Richtung Norden gebucht. D.h. also bis Montag wird hier auf jedenfall erstmal Ruhe herrschen, da ich morgen früh (Samstag) um halb 5 aufstehen muss und um 5:40 dann den Zug nach New York nehmen werde, um dann von dort aus mit dem Bus zu den Wasserfällen zu fahren. Acht Stunden Busfahrt stehen mir bevor, also mein Wochenende wird wohl hauptsächlich aus Busfahren bestehen, aber ich hoffe es lohnt sich.

Das Ergebnis werdet ihr dann am Montag wahrscheinlich sehen, bis dahin eine schönes Wochenende!
Tina

One day on a Big Apple

Gestern war mal wieder New York angesagt und es war nicht mein Tag. Aber von Anfang an:

Mit Caro ging es erstmal zur Trainstation, Auto schnell geparkt und EXTRA noch geschaut "neee wir parken nicht bei den Behindertenparkplätzen". Gut dann in den Zug und somit Richtung Manhatten, Penn Station. Da dann angekommen haben wir uns wieder mal mit Lena, meine Mitbewohnerin in der Au Pair School, getroffen und dazu kam dann noch Philipé, der zusammen mit Caro in Deutschland zur Schule gegangen ist. Unser erstes Ziel war Little Italy mit dem Festival San Gennerao, wobei es dort nur Essensstände gab, also nicht unbedingt sensationell. Auf dem Weg dorthin sind wir dann noch an einem Filmset vorbei gekommen. Die ganze Straße wurde für nur wenige SekundenFilm-material abgesperrt. Interessant wie aufwendig es ist in einer chaotischen und dichgedrängten Straße einen Film zu drehen. War schon toll mal zu sehen wie das abläuft. Einer meiner Meinung nach interessantesten Erlebnisse an diesem Tag. Denn ich muss sagen, das war sowieso einer meiner unspektakulärsten New York Ausflüge. Ich hatte kein richtiges beeindruckendes Erlebnis an diesem Tag. Außer meiner wirklich sehr beeindruckend kleinen Portion bei einem Italiener, wo ich für meine 11$ nur vier Raviolis bekommen habe mit Tomatensauce drauf geklatscht. Naja das einzige was der Kellner auf meine Beschwerde geantwortet hat war: "This is why i´m cooking at home". Hat mich auch nicht so wirklich weiter gebracht.
Nach unserem Lunch ging es dann durch China Town in Richtung Freiheitsstatue und in China Town bekommt man wirklich den Eindruck, man sei in China und nicht mehr in Manhatten. Ganz nett das mal gesehen zu haben, aber spektakulär war es auch nicht wirklich und dann als wir bei der Freiheitsstatue saßen, wollten die anderen drei zum Central Park anstatt mit der Fähre an der Statue of Liberty vorbei, obwohl wir schon da waren!! Naja 3 gegen 1 und ab gings mit der Subway wieder ganz hoch zum Central Park. Da den anderen drei die Warteschlange zu lang war und es "schon" halb 4 war, wollten die anderen drei da nicht lange anstehen und lieber bei schönem Wetter den Central Park genießen, der aber im Endeffekt nicht außergewöhnlich anders ist als andere Parks. Wenn denn mal keine großen Veranstaltungen sind wie an jedem Tag, dann brauch man nur in den Park zu gehen um die Ruhe zu genießen oder zum Joggen. Aber nicht für Sight Seeing. Naja nach den zwei Stunden Fußmarsch dadurch, kenne ich nun auch den Central Park. Immehin das kann ich von mir behaupten.
Anschließend zum Park ging es dann wieder mit der Subway zurück zum Time Square, weil wirEssen gehen wollten bei einem Geheimtipp, hatten das Restaurant aber letztendlich nicht gefunden und somit bei Burger King Whopper gelandet sind. Somit wars das auch schon von Manhatten, also ich habe letztendlich nicht wirklich das Gefühl etwas Außergewöhnliches gesehen zu haben wie z.b. ein Musuem, meine Statue of Liberty usw. sondern nur durch die Viertel von New York gelatscht zu sein. Also nächstes mal hoffe ich, dass ich wieder mit dem Gefühl nach Hause komme, New York sei eine wahnsinnig tolle Stadt.
So mein Abend sollte aber noch nicht ganz zu Ende sein. Als Caro und ich an der Trainstation Ronkonkoma angekommen sind und gerade mit dem Auto losfahren wollten, klappte sich ein gelbes Stückpapier in meine Sicht. Hatte ja erst noch gehofft, es sei nur Werbung, wobei ich sowas hier noch nie an Autos gesehen hab und natürlich war es ein Ticket von stolzen 75$. Das tut ganz schön weh, vor allem da Strafzettel für Falschparken meiner Meinung nach immer so unnötig sind. Caro und ich hatten sogar noch extra darauf geachtet nicht auf einem Behindertenparkplatz zu parken und nichts gesehen, dass wir auf diesem Parkplatz möglichweise etwas kassieren könnten. Zunächst war ich mir gar nicht bewusst wofür ich das Ticket überhaupt bekommen hatte und mein Gastvater meinte dann zu mir, dass diese Parkplätze wohl möglicherweise reserviert waren. Suuuuper blöd und dabei war ich noch so stolz auf mich, dass ich nicht soviel Geld in New York ausgegeben hatte. Tja da wurde mir ein Strich durch die Rechung!

Zu Freitagabend und Sonntag noch kurz: Freitag Handball spielen gewesen, wobei mir mal wieder aufgefallen ist wie unaktraktiv Amerikaner sind. War mit Mareike dann noch anschließend und zwei dieser unaktraktiven Amerikaner Pizzaessen und ab ins Bett, damit ich halt für den darauffolgenden Tag in New York fit sein konnte.
Heute, also Sonntag, war eher mein entspannter Tag. Ausschlafen, shopping beim Stop&Shop Store und Wii und Football mit der Family gespielt/geguckt. Riiießige Flaschen Shampoo und Duschgel habe ich gekauft. Ich kann mir gut vorstellen, dass die fürs ganze Jahr reichen. Diese Flaschen verleiten auch wieder dazu viel zu viel Shampoo bzw. Duschgel zu benutzen, weil man den Eindruck hat noch ausreichend davon zu haben und das zeigt mal wieder wie wenig Amerikaner vorrausdenken, aber hauptsache "America goes green". Somit mein Schlusswort: eine gute Nacht und eine schöne, neue Woche!
Tina

So einmal zwischendurch

Das Wochenende rückt näher, wuhu!!! Samstag gehts wieder nach New York und morgen Abend wahrscheinlich gehe ich hier mit den Maedels Handball spielen. Wobei man sich jetzt hier in Amerika was anderes unter Handball vorstellen muss: Squash ohne Schläger. Also im Grunde schlägt man mit der Hand den Ball gegen eine große Mauer und versucht gegen ein Team Punkte zusammeln. Vielleicht mach ich morgen mal Bilder. Also es ist vor free und schon mal ganz cool das zu spielen, wobei das bei uns Mädchen nicht sehr spekakulär ausschaut. Alles eher normales Tempo, sodass man den Ball noch mit dem eigenen Auge verfolgen kann. Als ich da ankam auf dem Platz durfte ich mich nämlich erstmal von den durchtrainierten und oben ohne Männern beeindrucken lassen, die das unglaublich schnell gespielt haben und es hat sich eher wie beim Tennis angehört, bei uns im vergleich wie eine platzende Seifenblase. Also das wird wohl morgen anstehen und anschließend wird der Abend wohl ruhig mit ner DVD oder so abgerundet, sodass ich dann nächsten Tag für New York fit bin.
Auf dem Plan für New York steht hoffentlich das Besteigen der Statue of Liberty. Im Internet kann man Karten kaufen, die jedoch erst für November wieder erhältlich sind und nun wollen wir das mal spontan versuchen, sonst kann man das ja immer noch online buchen. Wenn das nicht klappt wird auf´m Broadway nach günstigen Musicalkarten gesucht. Soll wohl günstiger sein, die da direkt zu kaufen und wenn das auch nicht klappt, gehts weiter zum Central Park und den mal erkunden. Naja was letztendlich besucht wurde, werdet ihr am Sonntag wahrscheinlich hier lesen.

Was steht sonst soweit die nächsten Wochen an?

  • Mein Ausflug nach Washington für das Wochenende am 23. bis 24. Oktober ist gebucht. Da gehts dann mit Caro, Lena und einer Freundin von Caro hin. Übernachten in einem Hostel und düsen froh morgens um 6 mit dem Zug nach Manhatten und dann weiter mit Bus nach Washington. Bin echt froh, dass das jetzt fest gebucht ist und ich mich auf was anderes freuen kann als New York.
  • Am 11. Oktober bis zum 19. ist mein amigo hier in Manhatten. Also wird wohl ein paar Tage Manhatten mit Carlos unsicher gemacht. Fake ID ist ja schließlich auch schon am Start.
  • 31. Oktober wie jeder weiß: Halloween ist im Anmarsch und da werde ich mit den Mädels in einem aufgefallen Kostüm New York stürmen.
  • Naja und zu guter Letzt wird Julia, meine Freundin in San Francisco, eine Woche vor Thanksgiving in Manhatten sein, wuhu! Aber ist auch noch bisschen hin.
Soweit dazu! Werde jetzt noch bisschen Mittagsschlaf halten, weil ich in einer Stunde extra weiter arbeiten muss, wird mir auch mehr bezahlt, aber ist dann schon ein langer Tag. Von 7-21 Uhr zu "arbeiten" bzw. Kinder bei Laune zu halten. Naja erstmal: schönes Wochenende meine Lieben!
Tina

Pie Pizza, Stretchlimo und Stripclub

Aber erstmal zu Freitag, das war eigentlich auch ganz cool. Da stand naemlich ein Au Pair Meeting an bei den "Ducks". Mein erstes Baseballgame! Wuhu, aber ich bleibe lieber bei Fussball. War mir dann doch zu langatmig und boring. Achja und wie es ausgegangen ist, weiss ich leider auch nicht, da die Maedels, mit denen ich dort hingefahren bin, schon frueher wieder los wollten, also genau das gleiche wie am Strand. Bei dem Strand Au Pair Treffen bin ich dann auch schon frueher mit den abgeduest. Naja aber dafuer waren wir dann noch in einem kleinen Restaurant, das zwar Edel war, aber im Omalook gehalten wurde. Ueberall Antike Sofa und Stuehle, Kamin und Blumen. Es war wirklich suess und ich hab da auch meinen ersten New York Cheesecake genascht. Wirklich lecker und wieder Tausendmilionen Kalorien, aber wie gesagt lecker. Danach gings dann noch zu Mareike, einem Au Pair hier aus meiner Umgebung, (der Name wird bestimmt noch oefters auf dieser Seite fallen) und haben uns dann zu viert Hangover angeschaut. Letztendlich sind aber alle eingeschlafen. War dann doch ein langer Tag.

Samstag hab ich dann
erstmal schoen ausgeschlafen und mich danach dann mit Marieke und Caro zur Bastelstunde getroffen. Fake ID stand auf dem Plan. Ab zu Fedex und mal eben Ausweis kopiert und einlaminiert und schon hatte ich zwei Ausweise und war zwei Jahre Aelter. Also ich muss dazu sagen ohne Ausweis kommt man hier nicht weit und da ich meine reisefreien Wochenende nicht nur im Kino verbringen moechte und vor allem auch mal in Manhatten ausgehen moechte, ich mein wir reden hier nicht vom Orange, sondern von Manhatten, da geh ich das dann auch ein mit der Fake ID. Die Faelschung ist zwar schlecht, aber die Amerikaner kennen den deutschen Ausweis ja nicht wirklich und da geht das dann auch.
Naja und nach der Bastelstunde wurde dann nach einem passenden Geschenk fuer Melanie gesucht, da heute am Sonntag ihr Geburtstag ist und wir am Samstagabend reingefeiert hatten. Das Alles hat den ganzen Tag in Anspruch genommen, sodass wir dann kurz uns fertig gemacht haben und um sieben Abends dann bei Melanie waren. War schon ech
t gut. Wir haben uns eine riiissen Pizza bestellt, also wie man sie nur aus den Amerikanischen Filmen kennt und ich hab von den grossen Stuecken gleich 2-3 verputzt, da ich gar nicht wirklich zum Essen kam an dem Tag. Die war so lecker. Um 22 Uhr sind wir dann zum "D ublin Deck", eine Art Strandbar mit Tanzflaeche, gefahren, bei der man halt nur mit 21 Jahren reinkam. So sah das ganze dann auch aus. Durchschnittsalter: 24. Irgendwie war mit das Publikum doch schon etwas zu alt, naja und als die Musik gerade besser wurde, gings in eine Stretch Limo. Ein paar Freunde von Mareike haben Jungesellenabschied gefeiert und gleich mal mit uns eine Runde gedreht. Wobei ich mich dann doch spaeter gefragt hab, wo es eige ntlich hin gehen sollte, bis ich dann vor einem Stripclub stand. Also, wo der Abend unerwartet doch hinfuehren kann. Naja aber der Laden war klein, dunkel, halb nackte Frauen natuerlich, wie
man sich eben so einen Laden vorstellen darf, der irgendwo an einer Strasse ist. Naja aber
witzig wars schon und um drei Uhr ging es dann auch schon wieder zurueck, da Amerikaner scheinbar grundsaetzlich um zwei bis drei Uhr nur durchalten. Schon merkwuerdig, also wir wurden dann zurueck zum "Dublin Deck" gefahren und da waren auch schon alle Lichter aus. Im Grossen und Ganzem war es schon echt cool, aber ich ziehe, dann doch ein Trip nach Manhatten dem Feiern hier vor. Die Leute sind mir dann doch schon zu alt, Manhatten macht mehr Spass und ist nicht so teuer (ein Bier 5$) oder besser gesagt ich hab mehr von meinem Geld.

So und heute steht nicht mehr soviel auf dem Plan: Californication gucken und mit Car o heute Abend wirklich den Trip nach Washington buchen. Bisher hatten wir uns nur informiert, aber das ganze veschiebt sich ja nur noch nach hinten, wenn wir warten und heute machen wir das wirklich fest!
Ach und gestern hab ich ein paar Postkarten losgeschickt, vielleicht duerfen sich
ja welche freuen, sind nur 6-7, aber es folgen noch mehr natuerlich. Nur ging mir dann doch meine Schreiblust aus.

Naja erstmal wieder gaaaanz liebe Gruesse aus dem mittlerweile bewoelkten, etwas kaelteren New York! Ueber Kommentare freue ich mich immer und einen schoenen Sonntag!
Tina

4 Wochen und 3 Kilo

Heute das erste Mal die Waage bestiegen und was kaum dabei raus? Stolze 57 KILO!!! Also 3 Kilo in nur vier Wochen dazu. 60 Kilogramm? Ich komme! Nur hoffe ich, das gleiche kann ich auch zum Fussball sagen, sonst muss das Fitnesstudio bald herhalten, wovon ich jedoch eher abgeneigt bin. We will see!

Naja nun bin ich schon einen Monat und hier so langsam kehrt der Alltag fuer mich ein. Arbeiten, anschliessend: Kino, Mall, Diner, Coldstone (bester Eisladen der ganzen Staaten, den man auch in den Staaten ueberall findet) DVD usw. Also meine erste Aufregung hat sich gelegt. Selbst ein Ausflug nach Manhatten, erscheint mir nicht mehr all zu reizvoll, aber bevor ich mein Wochenende hier im Bett verbringe, duese ich doch lieber mit ein paar Au Pairs dorthin.

Ach und waerhend eines solches Ausfluges nach New York, habe ich endlos viele Postkarten fuer einen einzigen Dollar erworben und man wird sehen, wer im Laufe das Jahres eine dieser Karten erhalten wird.

Ja was gibt es neues?
Die Schule hat fuer die Grosse begonnen, d.h. fuer mich, dass ich sie zur Schule morgens bringe und diese Woche nur die beiden Kleinen entertaine. Naechste Woche dagegen beginnt auch fuer meinen kleinen Raeuber die Preschool (vergleichbar bei uns in Deutschland mit dem Kindergarten), die er dann jeweils Montag, Mittwoch und Freitag besucht und somit wird meine Woche fuer drei Tage zumindest ganz entspannt werden, wenn ich nur noch die ganz Kleine habe, die meist dann einen Mittagsschlaf haelt. Da bin ich schon ganz gluecklich drueber, da mir auch so langsam die Ideen hier ausgehen, weil alles "BOOOOORRIIING" wird fuer die Kids.

So und weil sich auch alles hier bei mir im Bundesstaat New York fuer mich normalisiert, haben Caro (Au Pair aus Sayville) und ich uns gestern mal zusammengesetzt und den ersten Wochenendtrip geplant! Auf gehts zum werten Herrn Obama nach Washington D.C. Vorraussichtlich soll das ganze im Oktober stattfinden, sind uns beim Datum jedoch noch nicht ganz sicher.

Auf meinem Wochenendprogramm steht bisher mein erstes Baseballgame am Freitagabend und ein Geburtstag eines Au Pairs aus Sayville am Samstag abend, d.h. das erste Mal feiern gehen in den Staaten! Wuhu!

Fire Island, 5. September 2010

Also Bilder folgen, bis dahin aller liebste und warme, sonnige Gruesse an meine Fussballmaedels, meine Family und Freunde!
Tina