Hamptons, Six Flags, Tickets und Miami Nr.2

So, da ich ziemlich faul bin, trotzdem alles mögliche hier festhalten möchte, schmeiße ich hier mal alle Ereignisse und Gedanken hier rein, die mir gerade so in den Sinn kommen. Letztes Wochenende waren Lena, Caro und ich mal wieder zu dritt, ohne Besuch aus Deutschland oder Urlaub. Somit haben wir die Gelegenheit genutzt und sind ab in die berühmten Hamptons gefahren, bekannt für seine rießigen Urlaubshäuser der Manhattaner Geschäftsleute. Naja und dann haben wir uns auch gleich den Leuchturm von Montauk angeschaut, einer der wenigen Sehenswürdigkeiten von Long Island. Viele grosse Häuser haben wir von außen gesehen, letztenlich auf meinen Bildern sahen sie ohne Vergleich nicht besonders groß aus. Da mein Gastvater acht Jahre in den Hamptons gearbeitet hatte, hat er uns noch die Besonderheiten und Insidertips gegeben, wie beispielsweise wo wir denn das größte Haus der Hamptons finden (Besitzer sei der Hersteller der Hammer Automarke). War aufjedenfall ein schöner Tag, wir hatten schönes Wetter, es wird hier auch mittlerweile schon etwas wärmer und die Strände von Long Island sind sowieso immer top.
Am Sonntag dagegen bin ich mit Lena und noch ein paar anderen Au Pairs nach New Jersey gefahren in den Six Flags Freizeitpark. Vergleichbar mit Heide Park und wohin hats mich da verschleppt? In die höhste und schnellste Achterbahn der Welt, dem KingDaKa. Unbedingt die Bilder dazu anschauen. Eigentlich nur ein 150 Meter hoher Berg aber, da man innerhalb von 3 Sekunden auf 210km/h geschossen wird, damit man das da überhaupt rüber schafft, hat es doch was in sich. Nur drei bis vier Wagen vor uns, hatte es die Achterbahn nicht rüber geschafft und die Passigiere sind wieder runter gerollt. Somit war Lena dann raus und hatte ihren Mumm verloren. Wie es aber auch immer so ist, letztendlich war das Ding nicht so schlimm, meine größte Angst hatte ich am Anfang als ich nicht wusste, wann genau wir denn auf 210km/h los geschossen wurden. Letztendlich ebenfalls ein super Tag, abgesehen von meiner Rückfahrt. Um Long Island verlassen zu können und in einen anderen Staat zu fahren muss man immer an der Stadt vorbei und somit auch Brücken-, Tunnel oder Highwaygebühren bezahlen. Auf unserer Hintour hatte unser Navigationsystem uns über die südlichste Brücke geschickt, die 13$ gekostet hatte und auf dem Rückweg meinte Annika, eine Au Pairfreundin natürlich, sie wolle doch über die George Washington Bridge. Genauso viel wie das euch wahrscheinlich was sagt, wars bei mir. Letztendlich lag die ganz im Norden, ich bin also hoch, an Manhattan ganz vorbei und oben rum, musste viel mehr Geld für die Gebühren bezahlen und da es ein super Umweg war, hatte ich meinen Zug verpasst und bin erst um 11 Zuhause gewesen (alle anderen im Vergleich waren um 9 Zuhause). Konnte ich nicht ändern, aber innerhalb von zwei Tagen bin ich vom östlichsten Punkt Long Island rüber zur Stadt, runter 2 Stunden in New Jersey, wieder hoch und um Manhattan einmal rum, zurück nach Sayville. Also eine ordenliche Strecke zurückgelegt.
Ja was gibt es sonst neues? Ach Ende Juni fliege ich nochmal nach Miami und besuche einen Freund für eine Woche, der mich nochmal eingeladen hat. Meine Tickets, die mir der NY State Polizist aufgedrückt hat, musste ich dank meiner Gastmutter nicht bezahlen. Einmal nochmal zurück erinnert:

  1. Ticket für nicht sofortige rechts ran fahren (ich seie nicht schuldig)
  2. Ticket für meinen Internationalen Führerschein (der sei wohl doch gültig)
  3. Ticket für meine sogar angeblich beiden kaputten Lichter (musste ich nur reperieren lassen und nachweisen)
Also auch in der Hinsicht ist alles wieder gut, wobei ich mir sicherlich nichts mehr hier erlauben darf und auch nicht möchte. Jeglichen Kontakt, den ich vermeiden wollte hier wie Arzt und Polizei, ließ sich halt doch nicht vermeiden.

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