Ja das war schon Urlaub Nr. 2 und ich hab ihn durch und durch genossen und mich foermlich in Miami verliebt. Gefiel mir besser als New York City und ich wuerde soo gern wieder zurueck!!! Aber einmal ganz zurueck zum Anfang: Am 16. April bin ich ab zum JFK Airport in New York und habe mich mit meiner erst einmal getroffenen Reisepartnerin getroffen, Jasmin. Eine eher ruhige und zurueckhaltendere Person, aber doch soweit ganz nett. Naja vom Flughafen gings dann mit einem Jet, 50 anderen Personen sassen mit mir am Board, ab erst nach Columbus, Ohio. Ich sass in der Mitte und hatte keine Probleme aus beiden Fenster zu schauen. Also wirklich fast schon beunruhigend klein. Naja aber nach der Zwischenlandung in Columbus gings dann endlich raus aus dem Regen hinein ins wunderbar schoen warme und sonnige Miami. Unser Hostel war soweit super. Wir hatten Fruehstueck, die Rezeption war hilfsbereit, die Leute waren sehr offen und genuegend Deutsche haben wir da unten auch wieder getroffen.
Am ersten richtigen Tag, Sonntag, haben wir uns erstmal an den Strand gelegt und uns einen ordenlich Sonnebrand verpasst, welcher dann auch die ganze Woche ueber lang anhielt. 30ger Sonnencreme war nicht ausreichend genug und ich hatte in meinem 8er Zimmer niemanden ohne Sonnenbrand und zwei Freunde aus New York waren einen Tag auch noch am Strand und wie es nicht anders sein sollte, haben die sich auch Krebsrot gebrannt. Abgesehen von viel gepellter Haut, musste ich aber nicht ungebraeunt nach Hause und ein bisschen Farbe habe ich letztendlich doch noch getankt. Gegen spaeten Nachmittag kamen aber noch Wolken und Gwitter auf, blieb jedoch fuer den Rest der Woche das einzige.
Am Montag hatten wir dann schon unseren ersten Tagesauflug auf dem Plan: Schnorcheltour in Key West. Mit dem Bus ueber eine 7 Meilen Bruecke richtung Sueden sind wir gegen 11 Uhr angekommen und weiter mit einem Katarmaran sechs Meilen raus zum Korallenriff. War doch sehr schoen im Golf von Mexiko sich zu Sonnen und anschliessend im Wasser mit ein paar Fischen zu schwimmen. Mit meiner Unterwasserkamera habe ich einige Bilder gemacht. Mal schauen, ob ich die bald hochstellen kann.
Ich hab mich ja immer versucht vor dem Arzt hier zu drücken, da ich schon von vielen Au Pairs all die ganzen Probleme und den Arztkosten gehoert hatte. Hatte ja auch bisher gut geklappt. Fieber: Tylanol von Lisa. Kopfschmerzen: Advil von Lisa. Schnupfen: Nasenspray von....LISA. Aber dann kam Tag X. Am letzten Sonntag (5. April) hatte ich schon so ein merkwürdiges Gefühl eine Erkältung zu bekommen und Montagmorgen wach ich mit Schnupfen, Husten und Kopfschmerzen auf. Naja war ja noch nicht so schlimm, aber als ich dann Dienstag nach der Arbeit noch die letzten Vorbereitung fuer Julias Geburtstag einkaufen wollte, hatte ich ein leichtes Stechen im Ohr und der Druck wurde im linken Ohr immer schmerzvoller, sodass ich nach nur zwei Stunden schon wieder Zuhause war und mit Mike's (Gastvater) guten Ohrtropfen auf der Couch lag. Nachdem mir mein Gastvater eine Ohrdusche verpasst hatte (was man nicht alles für sein Au Pair tut) und ich eine Schmerztablette genommen hatte, war die nächsten Tage bis Donnerstag alles wieder soweit gut. Kein Arzt war von Nöten gewesen, bis dann Donnerstag wieder nach der Arbeit Caro und ich uns mit Lena treffen wollten. Wieder ein leichtes Stechen, aber diesmal im rechten Ohr. Gehofft, ich hätte es mir nur eingebildet, sind wir dann 30 Minuten ungefähr mit dem Auto Richtung Lena und haben uns bei Starbucks mit dem Computer breit gemacht. Bereits als wir da ankamen, machte sich er Schmerz doch schon etwas mehr bemerkbar, da Lena aber schon unterwegs war, wollte ich noch etwas aushalten. Letztendlich saßen wir eine halbe Stunde mit Lena da bis der Schmerz einfach so unerträglich wurde, mir die Tränen kamen und ich schon den Notarzt in Erwägung ziehen wollten, aber da meine Gasteltern preisliche Schätzungen von 800$ gemacht hatten, musste ein Wärmekissen, die guten Ohrtropfen meines Gastvaters und Schmerztabletten reichen. Es war letztendlich auch erträglich und ich konnte schlafen die Nacht, aber wenn man dann verdünntes Blut am Morgen auf dem Kopfkissen entdeckt, dann ist das doch etwas erschreckend, wenn man dann im Internet liest, dass das eigentlich auf ein Riss im Trommelfell hindeutet. Der Arzt hatte jedoch im Bezug darauf nichts festgestellt. Diesen werten Arzt erst einmal zu finden war auch aufwendiger als ich dachte. Meine Agentur hat in meinem Online Account ganz einfach eine Liste meiner Versicherung, in der ich alle Ärzte in meiner Umgebung finde, die mit meiner Versicherung zusammen arbeiten und da ich ja auch die volle Rundumversicherung habe, die mich stolze 400 € mehr gekostet hatte damals, hatte ich auch mit keinen Problemen gerechnet einen Arzt zu finden. Meine Agentur sagt ja: "das ist ganz einfach". Ja, Arzt rausgesucht, hingefahren und abgelehnt worden. Ich komme aus dem Ausland und Au Pairs würde man nicht annehmen, jedoch könne ich wie eine unversicherte Person 125$ bezahlen, nur um zum Arzt gehen zu dürfen. Da soll sich nochmal jemand in Deutschland über lächerliche 10€ beklagen. Dann hatte ich versucht meinen LCC (Betreuerin meiner Agentur) anzurufen, war aber natürlich nicht zu erreichen und daraufhin bin ich dann nach Hause und habe noch anderen 4 Ärzte angerufen, die Versicherung selber, den höher gestellten Betreuer meiner Agentur, das Hauptbüro meiner Agentur in Boston, bin sogar bei einem Berater in Deutschland gelandet, habe dann aber nachdem ich fünfmal weitergeleitet wurde aufgegeben, da meine Gastmutter erfolgreicher war. Bei dem Arzt meiner Gastmutter hatte auch alles soweit alles problemlos geklappt, musste zwar immernoch 95$ bezahlen, jedoch soll ich das Geld zurück bekommen und solang ich nächste Woche keine Probleme in Miami habe, bin ich schon völlig zufrieden.
Morgen werde ich mich erstmal bei meiner Betreuerin beschweren!!!
Am letzten Wochenende hat meine Gastfamilie mal wieder ganz amerikanisch den Geburtstag von meiner Kleinsten vorgefeiert. Erst diesen Donnerstag wird sie dann tatsächlich zwei Jahre alt. Aber zur Feier zurück: Caro und mein Geschenk hatte bei Julia doch ganz gut Eindruck gemacht. Ein riesige Dora Torte aus Kartons hatten wir zusammen mit meiner Großen Emy gebastelt und darin eine Kinderwagen verpackt, mit dem sie auch noch immer spielt!!!
Sonst soweit gibt es nicht viel Neues, aber dann nächste Woche werde ich sicherlich mehr aufregendes und hoffentlich auch Erfreuliches berichten. Bis dahin Ohren steif halten und hoffentlich, hoffentlich wird die Mittelohrenentzündung nächste Woche in Miami nicht wieder kommen!!!
Tina
So einmal ein Rueckblick meiner letzten Wochen: Am 25. uns 26. Maerz war ich in New York City feiern mit Lena, Caro und Lenas Freund, der aus Deutschland zu Besuch war. Ihre Eltern hatten sich ein Appartment in Brooklyn fuer eine Woche gemietet und das war ein guenstiger Anlass mal in der Stadt auszugehen ohne dabei 1,5 Stunden nach Sayville zurueck fahren zu muessen. Leider sind wir jedoch nur eine Stunde in dem Underage Club geblieben, da Lenas Freund zwei Getraenke fuer 25 Dollar geholt hatte und ich zweimal dran genippt hatte. Ich sass etwas unguenstig, sodass mir ein werter Herr mit der Taschenlampe nach meinem Ausweis gefragt hatte und schmiess mich schneller als ich gucken konnte raus. Somit war der Abend schnell vorbei.
Mein erstes Aprilwochenende dagegen war ich in Jericho, hier auf Long Island. Zusammen mit Inken, Caro und Annika hatten wir einen Spieleabend gemacht, also war jetzt nicht sehr spektakulaer, aber guenstig und solang ich raus aus dem Haus komme, ist alles super! Und zum Abschluss sind wir noch zum Jones Beach, bekannt fuer seine Konzerte, gefahren und haben das schoene Wetter genossen. Alles in allem ein schoenes Wochenende.
Sonst gibt es noch zu berichten, dass mein Computer wieder funktioniert. Leider musste ich jedoch 100 Dollar bezahlen. Viel zu viel und doof wie ich bin, geblendet von der Freude, dass dieser Computer wieder laeuft, ueberlege ich gar nicht, ob das gerechtfertigt war. Der Computer brauchte eine neue Festplatte, wie ich spaeter herausfand auch nur 40 Dollar koste und zwar gabs dann noch eine Windows dazu, jedoch ohne Key und auch nicht original, sodass der gute 60 Dollar gut gemacht hat. Natuerlich war es schon ein wenig Arbeit und er hatte mir alles auf Deutsch eingerichtet, aber das groesste Ding ist, dass er noch meine alte Festplatte hat und sich auf meine Nachfrage, wann ich die denn bekomme auch nicht mehr gemeldet. Zum Glueck weiss ich wo der gute wohnt und werde da wohl mal ein Besuch abstatten.
Fuer das kommende Wochenende steht die Geburtstagsfeier meiner ganzen Kleinen an. Wir werden 2 Jahre alt und wie das wieder mal so ist bei den Amis, wird der Geburtstag vorher schon gefeiert, denn eigentlich ist der offiziele Tag erst am 14. Und nur zwei Tage spaeter, also am 16. fliege ich endlich nach Miami!!! Ich freue mich schon endlos doll.
Naja soweit von mir wieder. Ich hoffe es geht euch allen gut und stellt keine doofen Sachen an, wie ich beispielsweise mit meinem Computer.
Also liebe Gruesse an euch alle im fernen Deutschland!!!
Tina
Ich vermute, dieses Wochenende steht ganz oben auf der Liste meiner schlechtesten Wochenenden in Amerika. Denn fuer Samstag und Sonntag war eigentlich ein Ausflug nach Boston geplant, aber da ich am Freitag nun mich uebergeben musste und mich auch Samstags morgen um 3 Uhr noch immer nicht besser gefuehlt hab, ganz zittrig, kraftlos und mir beim Laufen auch die Uebelkeit zurueckkam, musste ich wohl oder uebel Zuhause bleiben. Super schlecht ist meine Laune da auch noch, wenn ich von schreienden Kinder aufgeweckt werde und weiss das mein Wochenende genauso aussieht, wie die kommende Woche. Wieder einmal der Punkt, wo ich sag: am Arbeitsplatz wohnen ist scheisse! Kann sich jeder gerne mal vorstellen, das Wochenende auch noch im Buero, oder wo man auch immer arbeitet, zu leben, ab und zu mal Anrufe oder Kleinigkeiten erledigen zu muessen und dann in der darauffolgenden Woche geht das nochmal genauso weiter. Richtig zum verrueckt werden, aber gut so spare ich Geld.
Ach und dadurch das meine Gasteltern ja auch meine "Arbeitgeber" sind, kann ich ja auch nicht trotzdem einfach nach Boston fahren und das Risiko eingehen, am Montag nochmal krank zu sein. Die wuessten ja sofort woher das kommt. Naja immerhin habe ich noch einen Plan B, um aus dem Haus ein wenig raus zu kommen.
Eine Freundin hat heute Geburtstag und die war schon ganz traurig, dass ich nicht da sein konnte. Sie hatte auch schon immer gehofft, dass ich mich einfach nur raechen moechte, dafuer dass sie mir an meinem Geburtstag mal einen Schock verpasst hatte und zu mir meinte, als ich wissen wollte wo sie denn bleibe, dass sie meinen Geburtstag ganz vergessen hatte, aber schon direkt nachdem ich aufgelegt hatte, hats da aber auch schon an der Tuer geklingelt. Sie denkt jetzt, dass ich in Boston bin und heute Abend werde ich sie da mal ueberraschen hoffentlich.
Ich hoffe mal das ich da dann ausreichend fit bin und mir den Tapetenwechsel goennen kann.
Blos die Daumen druecken, dass ich nicht krank werde, vor meinem Miami Urlaub. Eigentlich dachte ich ja, dass ich mit dem krank sein hier, durch waere, aber hoffen, dass ich hier nicht zum Arzt nochmal muss. Wenn ich da an Arztkosten von 200$ fuer einen einfachen Arztbesuch hoere, find ich das nicht ganz so schoen. In Deutschland, werde ich da bei verschiedenen Arzten erstmal wieder durchgecheckt werden muessen.
Naja soweit erstmal von mir wieder aus dem schoenen New York!
Tina
Da werde ich doch etwas nachlaessig mit meinem Blog. Mal sehen, ob ich meinen vorigen Eintrag noch zu Ende bringe oder der doch so bleibt wie er ist, aber um trotzdem einfach mal aktuelle und mehr oder weniger interessante Infos hier zu bringen:
- Emily meine Grosse fliegt morgen fuer sechs Tag nach Florida, um ihre Oma zu besuchen. D.h. fuer mich hoffentlich weniger Arbeit.
- Nur noch 5,5 Wochen bis zu meinem Miami Urlaub
- Ich habe endlich meinen Flug nach Californien, San Francisco, gebucht. Weitere Planungen wie Auto, Unterkuenfte, etc. stehen noch in Planung, folgen aber auch bald.
- Kommendes Wochenende fahre ich fuer zwei Tage nach Boston. Meiner Meinung nach erscheint, die Stadt mir noch nicht all zu aufregend zu sein, aber da mir von vielen die Stadt sehr empfohlen wurde, gehts dort fuer einen Kurztrip hin.
Liebe Gruesse an alle Lieben nach Deutschland!!!
Tina
Okay gerade einmal zurueck geschaut in den vorherigen Eintrag bis wohin genau ich schon erzaehlt hatte von dem Urlaub mit meiner Mama. Also wir sind am Sonntag den naechsten Tag dann bei Sonnenschein, blauem Himmel und weniger Wind rueber zur Freiheitsstatue gefahren und das war auch fuer mich nochmal was ganz Neues von New York. Unglaublich aber wahr, die Freiheitsstatue hatte auch ich noch nicht aus der Naehe gesehen. Mit unserem City Pass Ticket konnten wir bis zum Potest der Statue hoch, die letzte Rundtreppe innerhalb der Figur hoch zu ihrer Krone kann man jedoch nur mit einer Reservierung uebers Internet 3-4 Monate vorher. Letztendlich wollten wir da eh nicht mehr rauf und wer weiss, vielleicht werde ich das nochmal im Sommer tun, wir werden es sehen.
Ellis Island war dann die zweite Haltestelle des Bootes, aber nachdem wir bereits schon 4 Stunden mit Warten, Anstehen, Rueberfahren, Besichtigen und wieder zurueck fahren verbracht hatten, aber auch noch hoch zum Empire State Building wollten, haben wir die zweite Insel der Einwanderer weggelassen. Einerseits bekommt man das Gefuehl Manhattan sei nicht all zu gross und man gelangt nur in wenigen Minuten von A nach B, aber bis man die naechste Station gefunden hat, die naechste passenede Subway kommt und vor allem wenn man auch nochmal umsteigen muss, da vergeht dann doch so einiges an Zeit von Downtown hoch zur 34th Street zu fahren.
Beim Empire (hoechstens Gebaeude Manahattans)angekommen, ging es beim Fahrstuhl anstehen relativ schnell. Bereits nach nur 45 Minuten waren meine Mama und ich mit dem Lift in den 86. Stock gefahren, wobei man ohne jegliches Anstehen sicherlich nur 5 Minuten brauchen wuerde. Natuerlich hatten wir eine sehr eindrucksvolle Aussicht ueber die Stadt. Die Bilder dazu habt ihr bestimmt schon in meinem neuen Fotoalbum gefunden.
Am dritten Tag mit meiner Mama haben wir meine Gastfamilie auf Long Island besucht und es war doch eher komisches Gefuehl, da es meiner Mama halt nicht ganz einfach viel englische Unterhaltungen zu fuehren, aber letztendlich hatte ich beim Abendessen schlimmere peinliche Pausen erwartet und im Grossen und Ganzen hat es meiner Mutter auch sehr gut gefallen. Einige kleine suesse Geschaefte und den Strand hatten wir uns tagsueber mit Caro, die an dem Tag nicht arbeiten musste (Presidents Day), angeschaut und am Dienstagmorgen hatte ich dann auch schon wieder genug von dem Haus. Also ging es wieder zurueck in die Stadt hoch zum Rockefeller Center. Aehnlich wie das Empire State Building, laesst sich eine wunderebare Aussicht ueber die Stadt geniessen, jedoch mit einem Ausblick aufs hoechste Gebaeude der Stadt. Das ist dann auch nochmal ganz eindrucksvoll und sieht super auf den Bildern aus. Nach diesen vielen langen Tagen, der Zeitverschiebung und staendigen von A nach B kommen, brauchte meine Mama dann mal einen Tag Pause, also hatten wir den Rest des Tages im Hotel verbracht, um Energie fuer den naechsten Tag zu tanken.
Endlich habe ich URLAUB!!! Nach einem halben Jahr habe auch ich endlich immerhin mal eine Woche frei und das ist doch eine gute Gelegenheit der Mama aus Deutschland mal das verrueckte, aufregende und turbulente New York City zu zeigen.
Bereits am Donnerstagabend, nach einigen Komplikation bei der Zwischenlandung in London, kam meine Mutter in Newark (gesprochen: New Ooooark) an. Da ich jedoch noch arbeiten musste am Freitag bis um zwei Uhr bin ich dann erst um 2:44 los mit dem Zug in Richtung Newark gependelt.
Unser Hotel liegt nahe des Flughafens und eine Aussicht auf die Manhattan Skyline duerfen wir auch geniessen. Ist doch sehr schoen mal eine Ausszeit von diesem Haus zu haben, nicht unbedingt von den Kids, sondern eher von diesen erdrueckenden Waenden, in denen ich mich jetzt ueber den Winter viel zu lange aufgehalten habe. Man stelle sich das einmal vor: Tag fuer Tag in den gleichen langweiligen vier Waenden zu verbringen und immer die gleiche sinnlose Aufgabe zu haben, Wii zu spielen, mit Autos, Bilder ausmalen, Computerspiele, Fegen und Putzen. Also eigentlich will ich mich ja nicht beschweren, aber auf Dauer ist das eine doch sehr unbefriedigende Arbeit. Aber gut zurück zu meine Mama und unserem ersen Tag in der Stadt.
Mit dem Hotelshuttle gings in die Stadt fuer happige 25$ pro Person, aber nehmen wir mal in Kauf, und dann war auch schon unser erstes Ziel, wie soll es anders sein: der Time Square. New Yorker wissen, irgendwie kommt man da doch immer vorbei. Da ein bisschen rumgestöbert, Fotos gemacht und bestaunt, sind wir dann auch weiter Richtung Sueden zur Freiheitsstatue, zumindest war das so geplant, aber irgendwie sollte das nicht sein, denn: denn einmal nicht aufgepass und zu weit gefahren, waren wir in Brooklyn statt in Lower Manhattan. Aber gut, passiert und somit hatte meine Mama dann aber auch schon mal die Brooklyn Bridge gesehen. Wieder zurueck, ich bemerke wir saßen eigentlich im richtigen Zug, ABER da in Lower Manhatten Gleisarbeiten waren und dies erst festgestellt hatten, als sich die Türen der Bahn geschlossen hatten, fuhren wir einfach nochmal über den Hudson River, an der Brooklyn Bridge vorbei in Richtung Brooklyn. Von dort fuhr der Zug dann aber zu unserem Ziel, also Ende gut Alles gut. Nachdem wir da am Wasser fast weggeblasen wurden, wirklich das war mein windigster Tag hier in Manhattan, und wir am Schalter fuer die Faehre zur Freiheitsstatue ankamen um Punkt 14 Uhr, war es nicht mehr moeglich hoch zum Kopf der Freiheitsstatue zu gehen. V0rraussichtlich werden wir also morgen noch einmal unser Glueck versuchen. Dafuer hatte ich dann meiner Mama noch die Wall Street und den welbekannten Ground Zero gezeigt. Die Baustelle schein zu wachsen, denn bei meinem ersten Besuch im August war noch nicht viel zu sehen, doch heute waren schon erste Anfänge eines neuen Gebäudes zu erkennen.
Noch genügend Zeit, viel Kälte und Wind hatten wir uns entschlossen ins Moma (Modern Art Museum; Picasso Werke, Matisse und und und...) zu fahren. Doch auch hier war das Glück natürlich nicht auf unserer Seite, denn schon 20 Minuten später sollte es schließen, somit mussten wir auch das verschieben. Also im Großen und Ganzen kann es eigentlich nur besser werden morgen. Denn morgen starten wir unseren Zweiten Versuch für die Freiheitsstatue und die Aussichtsplatform des Rockefeller Centers steht auf dem Plan. Montag dagegen kehre ich schon wieder in meine süßes Sayville zurück und statte meiner Gastfamilie einen Besuch ab und zeige meiner Mama das doch schönere Long Island, denn im Vergleich dazu sieht der Teil New Jerseys und Manhattans eher schmutzig und alt aus.
Also erstmal soweit so gut. Neue Fotos findet ihr auf dem Link Rechts, liebe Gruesse nach Deutschland!!!
Tina
