BLIZZARD sunday night in New York and Christmas



Sonntag morgen ging es ruhig los und kleine Schneeflocken kamen vom grauen Himmel. Also es erschien alles noch normal. Es war zwar angesagt, dass ein rießen Schneestorm Sonntag anstehen sollte, aber so recht hatte sich keiner Gedanken gemacht wie das dann tatsächlich werden sollte, als ich das Haus am frühen Nachmittag richtung Osten verlassen hatte. Zwar hatte sich mein Gastvater Sorgen gemacht, mich bei Schnee Autofahren zu lassen, aber das ich am Abend Schwierigkeiten wegen des Stormes haben sollte nach Hause zu kommen, daran hatte auch er nicht wirkich gedacht. Also hatten mich meine Gasteltern mit dem Zug 45 Minuten zu Lena fahren lassen. War auch wirklich nötig nach der Woche und dann dem zusätzlichen Wochenende mal wieder aus dem Haus richtig zu kommen. Ich seh das seit hier Ferien sind schon als kleines Gefängnis an. All mögliche Menschen verlassen dieses Haus für irgendwelche Erledigungen und ich bleibe immer mit irgendeinem Kind Zuhause.
Naja aber zurück zu Sonntag, meinem einzigen richtigen freien Tag in der letzten Woche. Als ich bei Lena ankam, hatte sie mich am Bahnhof abgeholt und wir beide sind in das nächst größere Einkaufszentrum gefahren zum Shoppen und abschalten. Als sich aber gegen halb 6 die Mall geleert hatte und an einem Laden sogar auf einem Schild zu lesen war "closed because of blizzard" wollten wir dann lieber zu Lena fahren. Draußen auf dem Weg zum Parkhaus wehte und schon ordenlich der Wind mit einer vollen Ladung Schnee ins Gesicht. Raus aus dem Parkhaus war das dann auch wirklich kein Spaß mehr auf den zugeschneiten Straßen. Und man sollte hier auch keinen Schneeschieber, geschweige sonstige Räumfahrzeuge erwarten. Auf einer der größten Straßen hier, drohten wir sogar fast stecken zu bleiben, als wir versucht hatten mit unserem einfachen kleinem Auto von der Beschleunigungsspur aus der Kurve auf den Highway zu gelangen. Auf den Straßen waren auch nur noch Jeeps und Geländewagen unterwegs, die uns einer nach dem anderen links und rechts überholt hatten. Meine Gasteltern hatten mir schon vorgeschlagen bei Lena zu übernachten und am nächsten Tag nach Hause zu kommen. Für meine Gasteltern war das kein Problem. Lena und ich hatte auf dem Weg von der Mall (Einkaufszentrum) beschlossen erstmal zu ihr nach Hause zu fahren, die Gasteltern zu fragen, ob es möglich wäre dort zu übernachten, auch wenn Lenas Gasteltern bisher es eher untersagt hatten, dass Lena Schlafbesuch haben könnte. Sonst wäre immerhin noch besser gewesen, dass uns der Gastvater mit dem Jeep fahren konnte. Also zu Lena nach Hause gerutscht und angekommen, war natürlich der Schnee schon so hoch, dass es fast unmöglich war auf die Auffahrt zu fahren. Dann wollten wir zunächst bei Wind und Schnee die Auffahrt freischaufeln und es dann nochmal versuchen, jedoch hatten wir zunächst nur eine Schaufel bis dann der Gastvater an uns schaufelnden Mädchen bei Wind und Wetter vorbeigelaufen war ohne ein Wort, ob er helfen könne oder wir etwas bräuchten. Ich dann direkt dem guten Herr hinterher nach der Schaufel gefragt und wieder zurück. Er selber ist zurück ins Haus und hat sich nich weiter interessiert. Immerhin kam dann doch noch die Gastmutter und hatte versucht das Auto auf die Auffahrt zu fahren, als der olle Vater dann aber gesehen hatte, dass die FRAUEN da wieder nichts auf die Reihe bekommen hatten, zumindest hat er es so dastehen lassen, hat er sich dann ins Auto gesetzt und den Schlitten geparkt. Nebenbei hat mich die Mutter angepöbelt wieso wir denn nicht direkt zum Bahnhof gefahren sind und ich ihr daraufhin dann eben erzählt hatte bzw. erwähnt hatte, ob es möglich wäre bei denen zu übernachten, aber das wurde einfach mal überhört bzw. ignoriert. Als dann die Eltern mich gefragt hatten, wann mein Zug fuhr, war mir klar, dass die wirklich keinen Besuch da behalten wollten. Ebenfalls unfreundlich wie ich ihn schon aus Lenas Erzählungen kenne, hatte er Lena anegmeckert, warum sie denn mit zum Bahnhof fahren wollte. So bin ich dann mit diesem Amerikaner wie aus dem Bilderbuche, allein zum Bahnhof gefahren. "You are german too? - Ääähh...yes- Yoooouuu germans, really..." und dazu dann noch Kopfgeschüttel vom Feinsten. Also für ein weiteres Gespräch war ich dann auch nicht mehr offen. Abgesetzt am Bahnhof ohne sich weiter zu vergewissern, ob überhaupt noch Züge fuhren, hatte dieser sympathische Mann mich dann da abgesetzt. Mit Eiskalten Händen hatte ich dann an den mittlerweile vom Schnee defekten Touchautomaten versucht ein Zugticket zu bekommen, war aber zwecklos. Über mir hatte ich dann glücklichweise den Zug einfahren hören, musste dann nochmal umsteigen. Leider! Also nochmal raus in den Sturm, draußen verzweifelt den blöden Zug gesucht, nachdem ich über eine Stunde zumindest in einer Wartehalle warten musste. Mein Gastvater hatte mich auch schon immer wieder nervös angerufen, wobei der sowieso immer übertreibt und wegen all möglichen Kleinigkeiten sich Sorgen macht (Alarm muss nachts immer gesetzt sein; ich könnte eines Tages schwanger nach Hause kommen, wenn ich männlichen Kontakt habe und und und...). Eigentlich wollte ich meinen Gasteltern keine Umstände machen und hatte vorgeschlagen einfach ein Taxi nach Hause zu nehmen, aber er bestand drauf mich selber abzuholen und mein Auto einfach am Bahnhof stehen zu lassen. Gut was soll ich da sagen? Ich hatte mich schon auf die nächste Ansprache im Auto eingestellt, aber mein Gastvater hat mich nur angegrinst, als er mich Schneezerwüstet gesehen hatte.
Letztendlich war ich aber sehr froh rausgekommen zu sein, auch wenn es nicht unter den besten Umständen war und morgen haben wir ja auch endlich schon wieder Freitag, somit steht für mich auch das Ende der Schulferien an, alle Verwandten sind wieder verschwunden und der entspannte Alltag kehr zurück.

Weihnachtstage:
Am 24. waren die ersten Verwandten schon eingetroffen und ein etwas feierlicheres Dinner gab es auch schon. Aber offiziel durfte man sich hier erst am 25. "Merry Christmas" wünschen. Tante, Onkel undOma aus Florida waren Abends zum Essen da, sonst war mein Heiliger Abend eher wie jeder andere Tag. Es gab zu Abend Lasagne und es wurden noch Weihnachtsgeschichten gelesen und zum Schluss haben die Kinder Papier, Stift, Keckse und Milch für den Weihnachtsmann und Karotten für seine Rentiere bereitgestellt. Am Abend gabs dann noch für die ganze Familie, außer mir, einheitliche Pyjamas, damit, wie man es aus den Filmen kennt, am Weihnachtsmorgen beim Geschenke auspacken alle einheitlich kitschig aussehen.
Samstagmorgen wurde ich dann von einem Getrampel und Geschreie um 7 Uhr morgens geweckt. Noch müde bin ich dann nach oben getapert und dort hat mich dann ein Wohnzimmer voll mit noch eingepackten Geschenken, Papier und herumliegenden Spielsachen erwartet. Für mich lagen unter dem Weihnachtsbaum dann doch mehr Geschenke, als ich erwartet hatte. Besonders war ich aber auf das Geschenk von meinem Bruder und seiner Freundin gespannt, dass ich schon einige Wochen vorher erhalten hatte, jedoch leider bis zum 25. warten musste. Drin war sehr schön ein Kalender mit Bilder meiner Familie. Einer meiner besten Geschenke! Nochmal vielen Dank euch beiden! Von meiner Gastfamilie dagegen habe ich Duschgel und Bodylotion vom Bodyshop bekommen. Schwarze Socken, die ich hier dringend nötig hatte, da vorallem meine weißen Socken hier nicht wirklich Sauber werden und ich mich schon nicht mehr so recht wohl drin gefühlt hatte. Ein Parfüm von David Beckham natürlich für Frauen gab es noch dazu, ein Silberarmband von meiner Großen, welches ich mir selbst eingepackt hatte mit dem Vorwand es sei doch eigentlich für die Mami. Sehr schön und als krönung hat die Familie mir einen Gutschein im Wert von 100$ für ein Flugticket geschenkt. Also es steht meinem Urlaub eigentlich in keinster Weise etwas im Weg, außer eben der fehlende Reisepartner. Au Pairs aus meiner Umgebung haben einen Freund, den sie besuchen, Verwandte für die sie sich extra frei nehmen, Freunde aus Deutschland mit denen sie schon längst gebucht haben oder ganz einfach andere Reisevorstellung. Da auch meine Freundin Julia aus San Francisco absagen musste, gibt es niemanden so Recht und das frustriert mich eher, statt mich auf meinen Urlaub zu freuen. Meine letzte Möglichkeit besteht darin, Au Pairs über das Internet zu finden, wobei ich mir ein Freund oder jemand Bekanntes aus meinem Umfeld als Reisepartner doch lieber wäre. Wenn auch das nicht klappt, stehe ich wohl oder übel vor der deprimierenden Entscheidung vielleicht alleine fahren zu müssen bzw. gar nicht. Ach mensch, ich hätte das nie erwartet, dass es mir so schwer fallen wird jemanden zu finden. Drückt mir blos die Daumen, dass ich einen gute Reisepartner finde!!!! Jetzt bin ich doch etwas von Weihnachten abgekommen. Nachdem Samstag morgen dann alle Geschenke ausgepackt waren gab es zum Mittag eine Art Eierauflauf mit leckerem Obst. Tagsüber erinnere ich mich gerade nicht mehr an viel erwähnenswertes, wobei gegen Abend haben wir Erwachsenen nochmal ein paar Spiele gespielt und Julklapp. Ich dachte mein Geschenk wäre soweit ganz interessant gewesen, aber denkste! Ich hatte von Best Buy (sowas wie Media Markt) einen 15$ Gutschein und für Itunes einen 15$ Guteschein, da die merkwürdige Vorgabe war, etwas im Wert BIS zu 50$ zu schenken. War mir da dann ein wenig unsicher in welchem Wert und dachte mir ich nimm bisschen mehr als die goldene Mitte, aber dann war da ein Geschenk mit zwei Itunes Gutscheinen im Wert von 50$, da war mein Geschenk natürlich nur noch halb so interessant. Ja ich hatte als viertes die Wahl ein Geschenk zu öffnen, das hieß für mich ich konnte nur mit drei anderen tauschen die jeweils: ein Whirpoolset für die heimische Badwanne hatten, ein Sektkalthalter (schwer) und zwei Gemeinschaftsspielen, die es auch letztendlich geworden sind. Alles andere hätte sich schwierig nach Deutschland schaffen lassen können und mein Geschenk ging letztendlich an wen in der jungen Runde? Die Oma! Also es war für niemanden ungeeigneter als die Oma, aber gut. Ist halt nur ein Spiel.

Was steht sonst soweit die Tage an? Natürlich!! SILVESTER! Und wo verbringe ich New Years? Natürlich! In MANHATTEN! Mit Lena werde ich morgen vorraussichtlich mit dem Zug in die Stadt fahren, dann Felipe treffen und hoffentlich bei gutem Essen in einem guten Restaurant die letzten Stunden dieses Jahres verbringen und kurz vor Mitternacht dann vor der Skyline mit Sekt stehen und ein rießiges Feuerwerk bewundern dürfen. Wie das letztendlich alles so klappt, bei dem proppe vollem New York City werde ich dann wohl am Wochenende berichten. Bis dahin an alle: Einen guten Rutsch, bleibt heile und wir sehen uns dann nächstes Jahr!!!
Tina

PS: Nach Rechtschreibfehlern und Grammatikfehlern zu suchen ist mir bei meinem Zeitmangel grad doch zu aufwendig. Hoffe ihr habt einfach drüber hinweglesen, falls welche zu finden waren.

Weihnachten und Silvester steht vor der Tür


Weihnachten rückt näher, das neue Jahr rückt näher und mit all dem auch die Ferien, Urlaub der Eltern und eigentlich nur mehr Stress für mich. Meine Arbeitszeiten werden sich ab und zu mal ändern, ich werde später anfangen müssen, sodass Nachmittags nicht viel Zeit für mich bleibt. Die Eltern sind beide Zuhause und die Verwandten, die alle kommen werden brauche ich gar nicht erst zu erwähnen. Die Kinder werden dann immer Mama oder Papa wollen oder Oma oder sonst wen, aber sicherlich nicht mich. Mich haben die ja sonst auch immer schon. Genau so fing das heute nämlich schon an. In Jacks Preschool war eine kleine Weihnachtsfeier, beide Eltern waren da, Emily musste nicht zur Schule gehen und die ganz Kleine wollte grundsätzlich nur von Mama oder Papa auf den Arm genommen werden. Oder wenn Jack schlägt oder mich haut grundsätzlich funken die Eltern dazwischen und mit den Kindern machen was ich möchte kann ich auch nicht recht. Mal an den Spielplatz fahren oder so, immer muss man die Eltern nach deren Tagesplan fragen und und und. Mal sehen wie es wird, wenn am Donnerstag die Oma zu Besuch kommt. Eigentlich bin ich die nächsten zwei Wochen völlig unnütz und dazu kommt noch, dass Weihnachten am Wochenende ist. Das heißt für mich, ich werde nur am Sonntag ein wenig Abwechslung von dem Kinderalltag haben, da Samstag ja auch noch groß Bescherrung ist, dann kommt nochmal eine Kinderwoche und erst dann gibts wieder ein normales freies Wochenende. Also ich muss schon sagen meine Familie ist super hier und ich verbringe auch gerne Zeit mit ihnen, aber mal was anderes machen, aus dem Haus kommen kann doch sehr angenehm sein.
Naja und ebenfalls etwas unerträglicher bzw. hauptsächlich eigentlich ist, das Caro nach Südafrika für zwei Wochen zu ihrem Freund geflogen ist und ich nicht unbedingt wirklich jemanden habe, mit dem ich einfach mal spontan was machen kann. Caro wohnt nur 5 Minuten entfernt, es hat sich immer bestens angeboten in der Woche nach der Arbeit mit ihr etwas zu machen. Zwar wären da noch Melanie und Mareike, aber es ist doch etwas Anderes und die Beiden setzen auch grundsätzlich nur ihren eigenen Kopf durch. Wenn sie was machen wollen, dann wird das auch gemacht. Dann sind da noch diesen ständigen Zickereien mit den Beiden, dass ich auch gar nicht so scharf darauf bin mit den Zweien etwas zu unternehmen. Ich hoffe die beiden endlosen Wochen vergehen einfach wie im Fluge. Also ich habe mich wirklich nie so wenig wie dieses Jahr auf Weihnachten gefreut, dafür umso mehr auf Silvester. Denn ich werde mit Lena und Felipe (Freund von Caros Schule in Deutschland) wohl erstmal nach Queens zu Felipe in die Wohnung und dann zur goldenen Stunde in den Central Park fahren oder zur Brooklyn Bridge, je nach dem wo man das Feuerwerk über der Manhatten Skyline besser sehen kann.
Normalerweise ist ja das Feiern des Jahreswechseln auf dem Time Square weltberühmt, jedoch auch so voll da, dass es einfach nur langes und kaltes Warten zwischen unendlichen vielen Menschen ist und man bestaunt dann einfach nur den Drop des Balles. Da schau ich mir doch lieber das Feuerwerk hier an. Vor allem, das hat mich gestern ja total entsetzt: hier in Amerika sind Feuerwerke und Böller wie ich es aus Deutschland kenne verboten! Nur professionell in der Stadt wie New York kann man sowas bestaunen. Das hat mich ja schon ein wenig enttäuscht. Das wäre so als würde man Weihnachten ohne Weihnachtsman oder Weihnachtsbaum feiern. Also wenn ich hier auf Long Island feiern würde und um Mitternacht dann den Kopf rausstecke, werde ich wohl vergeblich nach meinen viele Feuerwerken suchen. Aber ich feier ja in der Stadt glücklicherweise.

Sonstiges:

  • Ich lag letzte Woche mit Fieber und Kopfschmerzen flach. Es hatte sich schon bei dem Plätzchen backen einmal gezeigt, ich hatte Gliederschmerzen, war müde, Kopfschmerzen und und und, war darauf dann auch früher ins Bett. Montag war alles gut und Dienstag war ich dann ganz krank, sodass ich zwar noch gearbeitet hatte, aber mir dann Mittwoch einen Erholungstag gönnen musste. Nun ist aber wieder alles super.
  • Samstag war ich mit Lena in der Stadt Schlittschuhlaufen vor dem Rockefeller Center. Wir hatten drei Anläufe gebraucht und nun endlich waren wir da und konnten nach einer Stunde anstehen, dann die Schlittschuhe unter die Füße binden.
  • Samstag habe ich mir dann noch die Bodies Exibition angeschaut oder auch auf deutsch: Körperwelten. Eine Ausstellung, die es auch in Deutschland gibt, in der Körper von Leichen ausgestellt werden. Hört sich schlimm an, sah jedoch letztendlich nicht anders als Plastik aus. Es war schon sehr interessant. Leider durfte ich keine Bilder machen. Unter anderem konnte ich mir das Blutsystem unseres Körpers anschauen jedoch ohne den Rest des Körpers. Ich hoffe das kann man sich so einigermaßen vorstellen. Dann wurden Embryonen in ihren einzelen Phasen ausgestellt. Unglaublich wie fortgeschritten das Kind bereits in der 6 Woche sein kann.
Auch wenn sich immer alles so schön und toll anhört, fühlt es sich gerade nicht wirklich so für mich an. Ich bin einfach nur froh die nächsten zwei Wochen überstanden zu haben, mit Lena und Felipe auf ein Glas Sekt anzustoßen für das neue Jahr und meine Caro dann bald hier wieder zu haben. Und dann nicht mehr all zu lange liegt mein Urlaub im Februar dann auch nicht mehr all zu weit. Sicher steht noch immer nicht, wo es hingehen wird. Das wird sich vorraussichtlich am Ende der Woche entscheiden, ob San Francisco zu Julia oder in den Süden nach Miami. Soweit erstmal wieder von mir. Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Weihnachten, viel leckeres Essen und ganz viele Geschenke!!! Ich werde berichten wie es bei mir war.

Tina

Broadway, Plätzchen und ein bisschen erkältet

Wo ist der Sommer? Das frage ich mich schon öfters in der letzten Zeit. Wo ist der Sommer, die Strandtage, im Pool spielen oder zumindest mal wieder der strahlend blaue Himmel sehen, den ich sonst von Long Island kenne. Also daher passiert in letzter Zeit nicht all zu viel Aufregendes hier. Bin da doch etwas demotiviert im Moment.

Sonntag wollte ich mit Lena und Caro Schlittschuhlaufen beim Rockefeller Center gehen, aber da es den ganzen Tag wie aus Eimern geregnet hat, haben wir Plätzchen gebacken und abends gings mir dann ganz schlecht. Gliederschmerzen, brummender Kopf, Kratzen im Hals, fehlender Hunger und die Mädels sind dann abends nochmal ohne mich Essen gefahren, sodass ich mich den restlichen Sonntagabend in mein Bett gelümmelt hab. Heute bin ich dann auch bei 7 Uhr Arbeitsbeginn erst um 07.07 aufgestanden. Also das geht nicht bei jedem Job. Aber so einigermaßen geht es mir schon wieder besser.

Naja das eigentlich interessante an diesem Wochenende war dann der Broadway. Auf dem Time Square in der Stadt bekommt man bei einem Ticketcenter Restkarten für den halben Preis. So haben wir uns dann einfach mal nur eine Stunde angestellt und Chicagotickets statt für 140$ nur für 75$ bekommen. Wir saßen gleich in der erste Reihe, zwar ein bisschen weit an der Seite, aber doch gute Plätze. Naja soweit so gut, nicht viel großes Aufregendes, aber ich wollte halt immer regelmäßig mal einen Zwischenbericht von der Woche geben.
Liebe Grüße aus New York!
Tina

Manche verbringen Weihnachten in NY, manche Thanksgiving oder den Sommer und ich hab es das ganze Jahr!!!

I´m sorry, i´m getting lazy! Ja es passiert hier nicht mehr gerade für mich viel Neues und Aufregendes. Es entwickelt sich mittlerweile Alles für mich zu etwas Alltäglichem, aber ich versuche mal heute meine Woche bzw. mein Wochenende zu resümieren und euch mit neuen Fotos an den schönen Eindrücken in Weihnachtlichen Manhatten teilnehmen.


Freitag habe ich endlich jemand gefunden, der noch nicht Harry Potter (HP7) gesehen hat. Für mich zum Vorteil, ich wurde eingeladen und musste den Film nicht alleine schauen. Also gelungener Freitag. Samstag bin ich dann mit Caro natürlich, Lena, Felipe (Mitschüler aus Deutschland von Caro) und Annika (Freundin von Lena) in die Stadt gefahren, da Felipe ein Klaviervorspiel in New York hatte. Wollten wir uns gerne mal anschauen und es war super. Mal ein wenig Abwechslung es war zwar einerseits Amateure, die jedoch beeindruckend gespielt haben, wie auch Felipe. Ja danach wollten eigentlich unser Glück beim Rockefeller versuchen und auf der berühmten Eisbahn Schlittschuh laufen. Da wir aber um 7 Uhr darauf hin gewiesen wurden, dass wir mindestens drei Stunden anstehen müssten bei der Kälte, haben wir beschlossen einfach nächsten Sonntag das nochmal in Angriff zu nehmen. Somit gehts dann nächsten Sonntag früher und wärmer vorbereitet dort dann nochmal hin. Kann man ja nicht alle Tage auf solch berühmten Bahnen Schlittschuh laufen. Stattdessen sind wir zum Abschluss des Tages nochmal im Schokoladen Restaurant von Max Brenner gelandet und haben zwei ordenliche Schokoladenfondues genossen. Es war aufjedenfall ein gelungener Tag, da wir auch ganz zu Anfang nochmal bei der Tram (Seilbahn) gelandet sind, die man eigentlich eher in Schneegebieten ertwart und dieses mal ist sie auch wirklich gefahren. Denn die Woche davor, waren wir eher umsonst dorthin gefahren, in der Hoffnung umsonst die Skyline New Yorks aus einer beeindruckenden Perspektive nochmal zu bestaunen. Ich hoffe ich werde noch weitere solcher Dinge finden in New York, die man nicht unebdingt im Reisefüherer findet.
Am Sonntag heute war ich dagegen mit Lena und Caro Weihnachtsshoppen ein wenig und wir haben die alljährlichen Weihnachtsfotos mit meiner Familie geknippst, die dann an Freunde und Verwandte geschickt werden.

Soooooweit erstmal wieder von mir, neue Fotos findet ihr unter Dezember und leider muss ich immer meine ältesten Fotos löschen, da mein Speicherplatz seine Grenzen gefunden hat. Aber die aktuellen Bilder sind ja sowieso die Interessantesten.
Also gaaaaaanz liebe Grüße aus dem kalten und weihnachtlichen New York. Es fehlt nur noch der Schnee hier und Christmas kann kommen und auch nur noch hier 30 Minuten bis zu meinem GEBUUUUURSTAG!!!! Unglaublich wie die Zeit rennt, wenn man kein Kind mehr ist. So aber erstmal eine gute Nacht und das erste was ich gleich morgen tun werde: Mamas Geschenk öffnen!

Tina

Thanksgiving, Spongebobparty, NYC....

Sorry Leute, war ein bisschen lazy in letzter Zeit mit meinem Blog, aber da ich nun schon 4 Stunden gepennt hab und nicht mehr schlafen kann, mir langweilig ist, bietet es sich doch gerade gut an mal wieder zu schreiben. Oh und mir wird gerade bewusst, dass seit meinem letzten Eintrag doch relativ viel Zeit vergangen ist. Also nach Shelter Island hab ich es geschafft, Julia war für zwei Übernachtung hier und es war super, nur hätte ich im nach hinein lieber die Zeit in New York City mit ihr verbracht, aber naja es war gut, viele neue Leute kennen gelernt mal wieder und meine amerikanischen, deutschen Freunde konnte sie auch kennenlernen und hier nach New York würde meine Julia auch gut passen. Achja und Emily´s Spongebobparty stand auch noch an. Musste da am Samstag extra drei Stunden arbeiten und die beiden Kleinen auf Trap halten, während die Eltern die Kindergeburtstagsparty schmeißen. Kam mir da aber auch irgendwie eher überflüssig vor. Als ob die beiden Julia und Jack nicht auch Teil am Geburtstag nehmen wollen und es super aufregend finden, dass 12 Mädels im Haus rumgeistern. Naja aber letztendlich musste ich dann schon mal Julia beiseite nehmen, da die großen Kids viel um das kleine Baby herumgewustelt hatten und damit dann Emily nicht mehr im Mittelpunkt der Party stand, aber das hätte der Gastvater eigentlich auch übernehmen können. Aber ich will mich ja nicht beschweren, einfaches arbeiten und extra Geld und Pizza und Spongebobgeburtstagskuchen inklusive.

Ja und letzte Woche stand Thanksgiving an, auch ein großes Ereignis hier in Amerika, nur nicht wirklich bei meiner Gastfamilie dieses Jahr. Ich hatte keinen berühmten Turkey, stattdessen Ham, der schmeckt meiner Gastfamilie wohl besser. Also im Großen und Ganzen war mein Thanksgiving wirklich nichts Besonderes oder anders als andere Abendessen, wenn ich das zu den anderen Au Pairs aus meine Umgebung vergleiche. Denn bei denen kam die ganze Familie zu Besuch, es gab ein großes Essen (mit Turkey) und Caro ist sogar mit ihrer Familie nach Pennsylvania gefahren. Bei mir stattdessen war das eher wie ein typischer Sonntag mit viel Entspannung und abends dann mal ein anderes Essen. Fortsetzung folt und an den Bildern muss ich auch nochmal arbeiten ;)

This weekend:

Meine Pläne vorraussichtlich für dieses Wochenende:

Freitag geht es nach Shelter Island an die Ostseite von Long Island:


View Larger Map

Samstag kommt Julia aus San Francisco eingeflogen und wird vorraussichtlich bei mir schlafen, sodass wir dann Sonntag New York City unsicher machen können.

Soweit ein kleiner Überblick. Wie es letztendlich gelaufen ist, berichte ich dann nächste Woche wohl. Bis dahin an alle: ein schönes Wochenende und an meine Mama einen ganz tollen Geburtstag!
Tina

Philadelphia, Philly or sometimes The City of Brotherly Love

Tina rocks Philly!


Finally mal mein Eintrag über Philadelphia. Caro, Lena und ich sind einfach mal spontan nach Philadelphia runtergedüst. Um und bei liegt es 2 Stunden von New York entfernt. Eine ganz schöne Stadt, vielleicht fahren wir da mal wieder hin, weil es so schön nah liegt und mal eine Abwechslung zu New York ist. Achja ich will es nochmal bemerken: Mitter NOVEMBER und ich laufe im T-Shirt. Wobei das mal Ausnahmsweise ein schöner Tag war, überwiegend wird es doch mal zu mal kälter hier.

Also lasst euch mal durch den Kopf gehen, was ihr so über Philadelphia wisst ohne bei Wikipedia nach zu lesen. Ich wusste zumindest nicht gerade herausragend viel und dabei spielt die Stadt eine große Rolle in der amerikanischen Geschichte, bedeutender als die geplante Stadt Washington D.C. Denn als zweite Hauptstadt nach New York wurde dort am 4. Julia 1776 die Unabhängigkeitserklärung beschlossen und verkündet. Also als Geburtsort der USA kann man Philadelphia bezeichnen. Viel Geschichte und gutes Essen haben mein Wochenende überwiegend ausgemacht. Samstagabend beim Asiaten Mango Chicken genossen und am Sonntag ausführlich gebruncht, ach und im Hostel ein Zimmer mit 27 anderen Frauen geteilt. Also da soll mich mal jemand überbieten.

Am Samstag haben wir uns auf empfehlung des Hostels den Magic Garden in der South Street angeschaut und dieser war auch sehr interessant. Ein Mosaikkünstler hat aus viel Müll schöne Kunst gemacht. Hier das Resultat:


Also wie ihr seht geht es mir zurzeit sehr gut hier, also gaaaaannz liebe Grüße an Alle und ich vermisse euch Freunde, Verwandte und Manschaft. Ich hoffe das schließt Alle ein, die ich meine ;)

Tina