Rueckflugdaten!!!!

Zusammen mit Lena Friedrichsen, mit der ich rueber geflogen bin, die Au Pair Schule gemacht habe, Wochenendtrips nach Washington, Niagara Faelle und Philadelphia gemacht habe, in NYC meine Zeit verbracht habe, den Reisemonat mach und..... mit ihr fliege ich zurueck nach Deutschland, Hamburg!!!! Sehr schoen jemanden das ganze Jahr dabei gehabt zu haben und sie ist die einzige Person, der ich gar nicht wirklich Tschuess sagen muss. Bin sehr froh, am 20. August habt ihr mich wieder!!!!

Friday 19 August 2011 | duration 7:35

Last week Miami, this week Broadway Show in Manhattan

Eigentlich verrueckt, dass ich meinen Aufenthalt hier in den Staaten nicht verlaenger, wenn ich an solche Momente denke. Aber ich vermiss euch alle in Deutschland auch sehr und ich freu mich auch schon rießig bald wieder Zuhause zu sein. Vor allem da jetzt auch viele meiner Au Pair Freunde gehen und ich die letzten drei Wochen nur noch Lena und David hier habe. Denn meine beste Caro ist heute in den Flieger in Richtung Los Angeles, Kalifornien geflogen. Hat sich einerseits schon gestern wie mein erster Abschied angefühlt. Ich werde sie noch einmal am 25. July hier sehen und dann gehts fuer sie den darauf folgenden Tag nach Deutschland. Ein sehr, sehr komisches Gefühl. Ich habe fast jeden Tag mit ihr hier verbracht und viel mit ihr erlebt und jetzt ist sie einfach so weg und so wirklich jemanden anderen in der Nähe habe ich leider auch nicht. Aber auch für mich sind es nur noch drei Wochen bis es nach Kalifornien mit Lena, David und Corinna (aus Boston) geht. Unglaublich, schwupps und da ist auch schon das Ende. Schneller als erwartet.
Da meine Gastmutter in den Ferien Zuhause ist, wird auch meine Arbeitszeit eher entspannter. So wirklich feste Arbeitszeiten habe ich nicht mehr. Ich will ja nirgends mehr wirklich hin, da ich ja niemanden hier habe und  wenn es mal was gibt, was ich besorgen muss, dann fahr ich abends nochmal los. Aber überwiegend werde ich viel Zeit mit meiner Gastfamilie die letzten verbringen und mir graut es ja auch schon sehr vor dem Abschied. Am liebsten würde ich das irgendwie skippen, aber das gehört ja nun mal dazu. Am schwersten wird es sicherlich dem kleinen Jack fallen. Tag für Tag hat er mit mir verbracht und bald muss ich Abschied nehmen. Lena und Caro dagegen werde ich sehr wahrscheinlich schon wieder in Deutschland treffen. Achja bei dieser Endphase weiss ich gar nicht ob ich mich freuen oder traurig sein soll. Einerseits fliege ich nach Kaliforinen und werde super viele, aufregende Momente mit den anderen drei, Lena, David und Corinna haben, hinzu kommt, dass ich auch euch alle in Deutschland bald wiedersehen werde und mich auch im großen und ganzen auf Deutschland als Land freue, aber auch andererseits habe ich eine zweite Heimat hier in New York gefunden, viele liebe Menschen kennengelernt, die Stadt New York City wird immer viele Erinnerungen haben. Naja ich werde versuchen dieses durcheinander möglichst von mir fern zu halten.

Ach was ich aber eigentlich posten wollte, war mein letztes Wochenende mit Carolin. Freitag abend sind wir beide von David eingeladen worden ihn in seinem Palast zu besuchen. Seine Gasteltern sind stinke reich und damit aber auch unverschämt unfreundlich zu ihm. Nie hatte ich erwartet mal sein Bonzenhaus zu sehen, aber irgendwie hatten sich die Gasteltern umstimmen lassen und er durfte Besuch empfangen, wenn die Familie außer Haus ist. Naja groß und teuer sah es aus, aber amerikanisch dunkel und altmodisch eingerichtet. Draußen im Garten haben wir uns in die Hot Tub (Whirlpool) gesetzt und ab und zu sind wir mal in den Pool gesprungen zur Abkühlung. Am Samstag wollte Caro dann ein letztes mal in die Stadt. Am Time Square haben wir unsere letzten Bilder zu dritt gemacht. Fotos habe ich bereits auch schon hochgeladen. Danach hatten wir uns überlegt mal die Broadway Shows abzuklappern und nach günstigen Tickets für den Abend geschaut und fündig sind wir sogar auch noch geworden: 40$ direkt an der Kasse gabs bei der Show "Hair". Zwar hatten wir Plätze ziemlich weit am Rand, aber für den Preis hat es sich auf alle Fälle gelohnt!!! Nur 10 Wochen gibt es die Show am Broadway und handelte von der Hippie Zeit in den Staaten. War aufjedenfall lohnenswert!!!
Die Show ging erst um 20 Uhr los, somit sind wir dann noch weiter hoch zum Central Park, haben uns was zu essen gekauft und Lena und Caro sind dann noch ganz romantisch auf einem See im Park rudern gewesen. Ein super Abschluss Tag für Caro.
Und gestern war dann das letzte Packen für Caro angesagt. Das ganze Zimmer musste sie schon ausräumen, das die 23 jährige Gastschwester ihr Kind schon bekommen hat. Ich bin mir gerade gar nicht sicher, ob ich schon einmal davon berichtet hatte, aber sonst hier noch einmal die Kurzfassung: die älteste Tochter, lebt in Chicago, hatte erst im 6 Monat festgestellt, dass sie schwanger war und vor einer Woche kam schon das Kind, als sie im 7,5 Monat war. Per Kaiserschnitt musste das Kind geholt werden, da die Mutter Bluthochdruck hatte. Schon ein sehr grusseliger Gedanke Mutter zu werden innerhalb von nur 1,5 Monaten. Naja aber die Tochter zieht nun wieder zurück nach New York und Caro muss ihr Zimmer für sie räumen.
Gegen späten Nachmittag lagen wir dann nochmal am Pool, Sonne getankt und nachdem wir dann noch bei Coldstone (bester Eisladen hier in der USA) Eis gegessen hatten, musste mich von Caro schon verabschieden, da sie mit Lena gefahren war, die sie am nächsten Morgen zum Flughafen wollte. Achja in drei Wochen gehts auch bei mir los. Am 30. Juli sehe ich hoffentlich meine Julia Janz wieder in San Francisco!!!!

Zweiter Miami Urlaub

Unglaublich, da ist auch schon wieder mein zweiter Urlaub in Miami vorbei. Die Zeit rennt mir irgendwie gerade davon. Es kommt mir vor als haette ich erst gestern hier am Mc Arthur Airport auf Long Island gestanden und auf das Flugzeug nach Fort Lauderdale gewartet. Mit dem ersten Flugzeug ging es nach nur einer Stunde Flugzeit nach Baltimore. War ja doch schon ein komisches Gefuehl so ganz alleine zu fliegen, umzusteigen, alle wichtigen Dinge bereit zu haben. Aber dann am 25. Juni am Abend wurde ich von dem liebsten Menschen der Welt abgeholt: Franco. (Rueckblick: Franco, 26 Jahre alt seit heute, hatte ich bei meinem ersten Aufenthalt in Miami kennen gelernt. Er wohnt in Miami North Beach, studiert BWL am Miami Dade College und hatte mich fuer eine weitere Woche eingeladen). Der war wirklich die ganze Woche so, als wolle er mir die Sterne vom Himmel holen. Am ersten Abend waren wir Lebensmittel einkaufen fuer die Woche und er wollte mir keinen Essenswunsch abschlagen und hat mir erstmal ordenlich Dr. Pepper und Dorito Chips eingekauft. Kann ich beides unglaublich viel essen und trinken. Sonntags wurde dann erstmal der langersehnte Beach in Angriff genommen. Heiss und super schoene Wasserfarbe!!! Gibt es natuerlich moeglichst bald auf den Bildern zu bestaunen. Leider gehoert der Juni nicht zu der besten Jahreszeit Miamis und daher hatte wir morgens Sonne und leicht Wolken, welches sich aber gegen Nachmittag fast immer in Wind und grauen Wolken entwickelt hatte bishin zu Gewitter und Blitzen am Abend. Aber hauptsache immer heiss!
Am Montag sind wir dann in eine riesige Outlet Mall gefahren und habe da auch alles schoene ergattert, was ich noch mehr oder weniger brauchte oder mir gewuenscht hatte. Eine Levis Jeans fuer 20 Dollar, war von 70 Dollar runtergesetzt und ich hatte die ganzen Schuhgeschaefte vergeblich nach den weissen Converse Schuhen mit flacher Sohle abgesucht. Fast nirgends sind die zu finden, aber dann im aller aller letzten Geschaeft, als ich die Hoffnung schon aufgegeben hatte: die weissen Schuhe und auch noch RUNTERgesetzt!!!! Statt wie in Deutschland fuer 70 EURO oder wie in Amerika fuer 45 Dollar, hab ich sie fuer 32 Dollar bekommen :) Da konnte mir natuerlich keiner mehr den Tag miess machen.
Am Dienstag gings dann aufs Rad. Franco ist ordenlich am Fahrrad rumschrauben, hat drei Rennraeder und ein simples Rad auf vordermann wieder gebracht und Miami kann man optimal mit dem Fahrrad erkunden. Runter nach South Beach (73 Strassen), einen anderen Tag waren wir dann noch drueben in Downtown und zwischen dem Beach und dem Festland liegen die teuren Villen reicher Leute. Da hab ich doch so das ein oder andere Haus entdeckt.
Die letzten Tage habe die dann viel am Strand gelegen, Glee geschaut in seinem Bett, in Parks unter den Palmen rumgelegen und kubanisches Essen genossen. Ach und bevor ich es noch fast vergesse. Am Samstagabend hatten wir in Francos 26. Geburtstag reingefeiert. 26 hoert sich ganz schoen alt an. Naja aber den Abend kann mich sich richtig vorstellen wie im Bilderbuche, wenn man in Miami ausgeht. Der Club gehoerte zu einem Hotel. Draussen am Pool konnte man sich auf Betten, Hangematten legen und bei Musik den Abend genissen. Super schoen und vornehm! Hier einmal die Bilder der Homepage: http://www.shoreclub.com/en-us/#/photo_gallery/   Ein alkoholisches Getraenk hatte stolze 20$ gekostet. Zum Anlass von Francos Geburtstag hatten er und sein Freund sich dann fuer 420$ eine Flasche Vodka gegoennt. Unglaublich, im nachhinein denke ich mir, dass ich ihn doch haette davon abhalten muessen, aber er schien es auch am naechsten Abend nicht bereut zu haben. Naja somit wurden wir dann auch gleich wie VIP Gaeste behandelt. Hatten einer der wenigen Tische bekommen und es war durch aus ein gelungener Abend. Nur die 420 Dollar haetten vielleicht nicht sein muessen. Nach dem Club ging es mit Pizza an den Strand, um noch ein letztes mal den Sonnenaufgang in Miami Beach zu geniessen. Wie soll das nur werden, ich habe jetzt schon so viel Fernweh nach Miami und New York, dabei hab ich noch nicht mal Kalifornien gesehen.
Naja, ob ich Franco so schnell nochmal wiedersehe steht noch nicht fest. Ich hab noch 4 Wochen in New York und in dieser Zeit wollte er vielleicht noch einmal hochkommen. Ich hab wirklich noch nie jemanden gehabt der sooo endlos lieb zu mir war. Er hatte mich jeden Tag mit Argentinisches Essen bekocht (einmal war da sogar Hase dabei), abgewaschen, mir was zu Trinken gebracht, einfach versucht mir das Urlaubsgefuehl zu geben. Wobei ich mich damit nicht wohl gefuehlt hatte. Da versucht mir meine liebe Mama  20 Jahre lang anzugewohnen aufzuraeumen und meinen Popo selber mal zu bewegen und da werd ich da aufeinmal wieder betuettelt. Aber er hat mir auch keinen Wunsch ausschlagen koennen, wollte mir mein Essen immer bezahlen, ist mit mir ueberall hingfahren und hat mir sogar eine Tommy Hilfiger Uhr geschenkt, die von 80 Dollar (129 Euro) runtergesetzt auf 40 Dollar dann war. Ich hatte drauf bestanden mir die selber zu kaufen, aber er wollte mir etwas schenken und mir eine Freude bereiten. Wahrscheinlich der perfekte Freund fuer mich, waere da nicht die Distanz. Super beeindruckend an ihm find ich auch noch, dass er drei Sprachen fliessend beherrscht: Englisch, Spanisch und Italienisch. Seine Familie kommt urspruenglich aus Argentinien bzw. Italien und im Alter von 13 ist er nach Boston, Massachusettes gezogen. Ach und jetzt versucht er natuerlich Deutsch zu lernen.
Naja schon komisch wie die Zeit vergeht. Am 30. Juli, Ende des Monats, fliege ich schon nach San Francisco und nach meiner Rundreise in Kalifornien bin ich dann ja auch schon wieder zurueck. Ohjeeee meine Lieben!!! So ich werde jetzt mal ins Bett huepfen, denn es ist schon spaet und morgen ist der Nationalfeiertag der Amerika: 4th of July/ Independence Day!!! Ueberall werden ordenlich wie wir es zu Silvester kennenn Feuerwerke gestartet. Hatte vorhin aus dem Flugzeug schon einige ueber Long Island gesehen. Also eine Gute Nacht!!!!!

Tina

Reisemonat


Reisemonat!


30. Juli                       Flug nach San Francisco Ankunft 11Uhr
31. Juli                       San Francisco
1. August                  Corina kommt, San Francisco
2. August                  Richtung Pismo Beach
3. August                  Richtung Los Angeles
4. August                  Los Angeles
5. August                  Universal Studios à Abends nach San Diego fahren (?)
6. August                  San Diego
7. August                  Joshua Tree N.P.
8. August                  Grand Canyon
9. August                  Grand Canyon (?)
10. August               Skywalk (?) à Weiter Richtung Las Vegas
11. August               Las Vegas
12. August               Las Vegas
13. August               Death Valley
14. August               Sequioa N.P.
15. August               Yosemite N.P.
16. August               San Francisco
17. August               Flug nach NY Abreise 10:35

Übernachtungen:
30. Juli – 1. August San Francisco
2. August Nähe Pismo Beach
3/4. August  Los Angeles
5/6. August  San Diego
7. August Nähe Joshua Tree N.P.
8/9. August Nähe Grand Canyon
10/11/12. August Las Vegas
13. August Nähe Death Valley
14. August Nähe Sequioa
15. August Nähe Yosemite
16. August S.F.

Zweimal Polizei und das schlechteste Ende eines Monopoly Spiels

 Noch nicht ueberarbeitet; Fehler sind im Text sicherlich inklusive!

Am Freitag, den 3. Juni, sind Caro und ich mit zwei Freunden ihrer Gastschwester ausgegangen in eine Bar. Abgeholt von den beiden werten Herren, in der Wohnung von Martin (einer der beiden) haben wir ein bisschen was getrunken und sind dann nach Port Jefferson gefahren. Der ganze Abend war im grossen und ganzen soweit gut, bis ich naechsten Morgen von Caro geweckt werde mit: "Tiiiiinaaa, dein Handy ist nicht hier!!!!!!" Wo wars? Nach der Bar waren wir nochmal bei Martin in der Wohnung und da ich verstaendlichweise morgens um 5 nach einem Arbeitstag super muede und dort eingeschlafen war, hatte ich im halb Schlaf das Cellphone da liegen lassen. Naja gut soweit dann die beiden angerufen. Martin musste arbeiten, aber sein Freund David, der normalerweise in der Stadt wohnt, hatte in der Wohnung von Martin uebernachtet und hatte dann auch mein Telefon. Gut um es wieder zu bekommen, wollten wir uns mit den Beiden bei Starbucks (Cafe) treffen und eigentlich nur das Handy wieder bekommen und zurueck an Pool. Aber letztendlich sassen wir da 1,5 Stunden rum, waehrend dessen hatte David das Handy nochmal verschwinden lassen, da ich es nur zwischen Zeitungen auf dem Tisch hatte liegen lassen. Somit wars dann nochmal einfach das wieder verschwinden zu lassen, aber als ich es gemerkt hatte, hatte ich es direkt wieder bekommen. Soweit hatte ich mein Handy wieder und alles war gut. Da es noch ein frueher Samstag Mittag war, hatte ich NUR Caro gefragt ob wir noch was Essen gehen wollten, letztendlich war es spaeter aber soweit, das die Frage im Raum stand zu viert was zu Essen. Ich war soweit fuer die Cheesecake Factory (dort gibt es Kaesekuchen mit bis zu 1500-2000 Kalorien, super lecker, aber auch Italienisch und anderes, aber sehr gutes Essen). Die beiden anderen Suessen wollten jedoch Sushi essen und zwischen diesem ganzen hin und her was wir bei Starbucks hatten, sind Caro und ich, auch wenn wir eigentlich zur Cheesecake Factory wollten, zum Sushi Restaurant gefahren. Sassen zunaechst aber auf dem Parkplatz. Martin und David waren dagegen schon drin und ich und Caro waren noch am hin und her ueberlegen. Eine wichtige Information, die ich bisher noch nicht erwaehnt hatte: Martin und David sind beides die typische Art von Mann, die man Arschloch bezeichnet. Spielen gerne Spiele, reissen Witze, ich war mir nie wirklich sicher, wann die ernst waren wann nicht und vor allem David, ein arroganter, selbstbewusster Schnoessel. Ich koennte den schon fast die New Yorker Version von Carlos nennen. Aber zurueck zu der eigentlich Geschichte: Caro und ich vor dem Sushi Restaurant auf dem Parkplatz. Eigentlich konnte ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren den Beiden in das Sushi Restaurant zu folgen, aber da Martin uns noch den Weg von Starbucks zum Restaurant gesagt hatte und wir doch kommen duerften, wenn wir den  beiden doch gerne Gesellschaft leisten moechten, waren wir mal wieder irritiert, ob die nun was mit uns machen wollten oder nicht. Hinzu kommt noch, Caro und ich machen die meiste Zeit was zu zweit und sollten mal mehrere dabei sein in unserem Alter, dann andere deutsche Au Pairs. Mit den beiden verrueckten, aber witzigen Arschloechern dagegen waere es mal was anderes, somit hatten Caro und ich mit Hilfe von Paper, Rock, Scissors uns entschieden ins Sushi Restaurant zu gehen, auch wenn die beiden sich ueberwiegend wie Arschloecher benommen hatten. Shame on us, das war der Punkt, den ich haette gerne Rueckgaengig gemacht, da wir uns wie typische naive Frauen verhalten haben und den Maennern hinterherlaufen, wobei die beiden sehr wahrscheinlich auch bei der Cheesecake Factory aufgetaucht waeren, aber so ist halt Frau. Zu meiner Ueberraschung, war das Restaurant von aussen eher schaebig, von Innen doch Modern eingerichtet und gutes Sushi hatte es dazu auch noch. Das Essen war gut und mein Handy hatte ich soweit auch noch. Danach dachte ich eigentlich, wir wuerden nach Hause fahren, aber dann kam die Frage: "So und wo fahrt ihr jetzt mit uns hin?" Da wir im noerdlichen Teil Long Islands waren, kannten Caro und ich nicht all zu viel und von den anderen Beiden kam wie nicht anders zu erwarten der Vorschlag Lasertag zu spielen. Also gings noch zu ner Runde Lasertag, was wir wohl sehr wahrscheinlich nochmal spielen werden. Den Parkour darf man sich aehnlich wie eine Monlandschaft vorstellen in schwarz gehalten mit Neonfarben, dazu bekommt man eine Laserwaffe und eine Weste umgebunden, die man moeglichst oft bei den Gegenern oft versucht zu treffen. Ich war aber ziemlich schlecht in dem Spiel: von vier bin ich vierter geworden. Wuhuu!!!
Martin hatte nach diesem lustigen Spiel vorgeschlagen mal wieder zu sich in die Wohnung zu fahren, da er gleich um die Ecke gewohnt hatte. Naja...wir hatten ja sonst nichts vor, also ab gings da mal wieder hin. Als wir da ankamen, sind die Jungs ausgestiegen und sind direkt ohne warten rein und hatten die Haustuer zu gemacht, wobei man ja hier in Amerika immer reinspazieren kann, solang die Tuer nicht abgeschlossen ist. Etwas eigenartig, aber sie hatten den ganzen Tag letztendlich so verkauft, als waeren Caro und ich den beiden nachgelaufen. Zum Sushi Restaurant (ihre Worte waren dazu: "if you feel like giving us company, the restaurant is straight and you can see it on the left side"), zum Lasertag (wie bereits gesagt: "where you gonna take us now?") und in die Wohnung ("I live here right around the corner"). Naja aber letztendlich unwichtig, ob wir den nun hinter gelaufen sind oder nicht. Ich aerger mich darueber nur immer noch. Aber erstmal wieder zurueck zum Eigentlichen. In der Wohnung hatten wir verschiedene Spiele gespielt. Von einem Brettspiel hin zu Nintendo Super Mario Smash Brothers und wieder zurueck zu einem Brettspiel: Monopoly. Und ich kann jetzt schon sagen, ich hatte noch nie ein so schlechtes Ende bei diesem Spiel. David und Martin wollten das Spiel mit Kurzen spielen, also wenn man ins Gefaengnis oder auf Frei parken gekommen war, musste man was trinken. Nur leider doof gelaufen fuer David war, dass er ins Gefaengnis kam, einen fuenfer Pasch hatte, somit auf Freiparken kam und daraufhin auf ein Ereignisfeld kam, welche besagte, er solle doch bitte noch einmal ins Gefaengnis gehen. Also in einem Zug drei Kurze hatte und waehrend des ganzen Spiels nicht all zu viel Glueck hatte und innerhalb von einer Stunde bei 7-8 Kurzen war. Auch Martin hatte nicht all zu wenig, Caro war Fahrerin und ich hatte meinen Dritten schon heimlich spaeter wegeschuettet. Immer wenn David der arrogante Schnoessel ein bisschen was getrunken hatte, sass er auf einmal neben mir, hat seine Hand um mich gelegt und dies war auch wieder ein entscheider Punkt. Mein Handy lag sicher in Caros Tasche, da aber jemand mich angerufen hatte, hatte ich telefoniert, das Handy jedoch auf den Monopoly Tisch gelegt. Ich hatte es immer noch im Auge. Dann gabs aber noch eine Sms und danach hatte ich es neben mich gelegt auf der Couch und wie gesagt David hatte sein Hand um mich gelegt. Nur 20 Minuten waren vergangen, wie ich spaeter feststellen konnte auf meinem Handy, zwischen Telefonatgespraech und bis gemerkt hatte, das mein Handy wieder einmal verschwunden war. Ich hatte dann angefangen die Couch auseinander zu nehmen, alle Kissen runtergenommen, da ich dachte es sei in die Couchritze gerutscht. Unter dem Sofa geschaut, im Nebenzimmer geguckt, in dem wir Mario Brothers gespielt hatten, im Badezimmer war. Es war nirgends zu finden. Ich hatte sogar Martins Muell durchsucht, da ich Schnupfen zurzeit habe und Caro vermutetete, ich haette das Handy mit Taschentuch in Muell geschmissen, aber da war es natuerlich auch nicht. Es war einfach weg! Naja aber ich wusste ja, dass es irgendwo in diesem Apartment haette sein muessen und war noch relativ ruhig. Also hatten wir erstmal ein bisschen Monopoly weiter gespielt bis....ich von den ganzen Spruechen und dummen Gelabber der beiden genug hatte, wuetend aufgestanden bin und meinte ich wollte nach Hause. Der Haken war ja nur noch mein Handy. Waehrend meiner Wut hatte ich das schoene F*** Wort gesagt, jedoch hatten die beiden es nicht persoenlich genommen. David ist ins Nebenzimmer mit seinem "nicht ach so tollen" Ipad 2 verschwunden, Martin dagegen erschien mir ein wenig, als wisse er wirklich nicht wo mein Handy sei und hatte immerhin noch ein bisschen geholfen, es zu suchen. Ich hatte den ganzen Abend tausendmal durch meine Kopf gehen lassen, was ich wann mit diesem Handy gemacht hatte. Ich hatte das ganze Wohnzimmer auseinander genommen, an Orten geschaut an denen ich nicht war. Es war einfach weg!!!! Zum zweiten Mal hatte ich mein Handy bei Martin in der Wohnung verloren in nur zwei Tagen. Der beste Moment des ganzen Wochenende kam aber erst jetzt: Caro und ich hatten uns mit einem Mix aus Englisch und Deutsch unterhalten, denn Caro meinte, das Davids Summen doch sehr verdaechtig sei, waehrend er seelenruhig in der Kueche rumlief. Daraufhin vermutete ich, dass David und Martin mich auf die Folter spannen wollten, dafuer dass ich das Monopolyspiel so wuetend beendet und  "Fuck you" gesagt hatte. Und da gings los: "LEAVE THE APARTMENT!!!!" Ja aber fuer was denn und haha das ganze ist ja wohl ein Witz. Aber Caro meinte schon zu mir: "Tina, ich glaube der meint das ganze gerade ernst". David hat mich ohne ein Wort aussprechen lassen, angeschrien, ich solle die Wohnung seines Freundes verlassen, es sei ja nicht doof und er haette genau gehoert, dass ich zu ihm das schoene F** Wort gesagt haette. (Wie bereits gesagt, im Deutsch Englisch Gemisch, aber gut). Ich benehme mich wie eine Furie, sei unfreundlich und das warf er mir vor, nachdem ich mir den ganzen Tag Sprueche anhoeren duerfte. Aber naja ihr kennt mich ja, ich Dickschaedel wollte die Wohnung trotzdem nicht verlassen, da konnte er noch soviel auf die Kuechentheke einschlagen wie er wollte. Als er dann aber anfieng die Polizei rufen zu wollen, wurde das ganze schon wieder ein bisschen problematischer. Ahhh ich hab ihn noch genau vor Augen: kleiner gruener Giftzwerg, der mich die ganze Zeit anpoebelt und mit gruen mein ich auch wirklich gruen, seine Ipadhuelle gruen, gruene Uhr, gruene T-shirts und dann kam noch seine schwule Attitude hinzu. Haette er nicht vorher die ganze Zeit versucht mich anzubaggern, waere der durch und durch fuer mich schwul gewesen. Aber zurueck zum Ende der Geschichte: letztendlich hab ich die Wohnung im Streit mit David und ohne mein Handy verlassen. Martin war immerhin noch so freundlich und hatte Caro den Weg nach Hause beschrieben und somit war ich wieder nach diesem ganzen Wochenende handylos. Wie gesagt, der eigentliche Plan fuer den Samstag war nur sich mit denen bei Starbucks zu treffen, das Handy abzuholen und wieder an den Strand zu legen, was ich wohl auch haette besser machen sollen. Aber Happy End gibts mehr oder weniger auch noch. Am Sonntag haben Caro und ich dann mal unser Frauengehirn ausgeschlatet, uns den ganzen Tag nicht gemeldet, da, als noch alles gut mit den beiden Jungs war, sie uns auf das Softballspiel am Sonntag um 15 Uhr eingeladen hatten und die auch sicherlich davon ausgegangen waren, dass wir da auftauchen so wie wir am Samstag ja ueberall aufgetaucht waren wie sie es wollten. Naja kein Wort hatten die von uns gehoert, wir waren mit Lena in die Stadt gefahren und hatten die Circle Line Tour um Manhattan rumgemacht und anschliessend im Central Park rumgeluemmelt bis dann um circa 17 Uhr, also vermutlich nach dem Spiel, bei dem wir ja nicht aufgetaucht waren, eine Sms kam: "How shocking...found a phone in my house which is not mine, you can pick it up". Da wir aber in der Stadt sassen und hatten wir uns mit ihm drauf geeinigt, es am Montag, nach der Arbeit abzuholen. Aber surprise, surprise unser Gedanke war aufgegangen. Ich war und bin immer noch sehr davon ueberzeugt, dass mein Handy in dem Moment verschwunden war, als der gute David seinen Arm um mich gelegt hatte waehrend wir auf der Couch sassen, aber ich hab ja keine Beweise und solang ich mein Handy wieder habe, ist auch alles gut und die Wahrheit werde ich ja eh nie erfahren. Aber immerhin Ende gut, alles Gut, nur das ich nicht weiss wie David auf mich anzusprechen ist, aber wahrscheinlich werde ich die beiden Idioten nochmal am Beachhouse Caros Gastfamilie sehen, am 4th of July und ich erwarte viele dumme Sprueche.

Fuer dieses Wochenende steht heute abend vielleicht Fire Island, der super schoene Strand von Long Island und das Beachhouse an, fuer morgen dann Strand und Samstag abend gehen wir leider nochmal aus, da ihc letzte Woche wohl zu Juliane, einer Au Pair Freundin, gesagt hatte das wir schon wieder ausgehen. Mag ich gar nicht glauben, aber naja, muss ich halt mit.

Ach und ich habe mir heute eine Telefonkarte gekauft, von der ich guenstig nach Deutschland telefonieren kann, da mit ich bei der Lufthansa fuer mein Telefoninterview anrufen kann, aber ich werde noch weit mehr von der Karte telefonieren koennen, also wird der ein oder andere die Tage wohl mal einen Anruf bekommen aus New York.

Vermiss euch!!!
Tina

Graduation Party

Am Wochenende war ich bei den Carnieuxs (Caro's Gastfamilie) eingeladen, denn die mittlere Tochter, 21 Jahre alt, hat ihren Abschluss am College Syracus gemacht. Eigentlich war geplant Handtuch und Bikini mitzubringen, aber zurzeit sieht das New Yorker Wetter eher durchgehen regnerisch und neblig aus. Eigentlich hatte ich ja erwartet, mittlerweile ab und zu mal am Strand sitzen zu koennen, aber zurzeit liegt das eher noch weit entfernt. Naja aber die Feier, auch wenn ich eher dachte, dass es mehr eine College Party wird und weniger eine Familienfeier, war sie doch sehr gut. Zu essen gab es ganz amerikanisch einen Hero, ein geschaetzt 2,5 Meter langs Sandwich, belegt mit Salat und Chicken, Kuchen, Cupcakes und und und...also verhungert bin ich da nicht. Da das ganze schon um halb 9 abends vorbei war, sind Caro und ich noch mit zwei verrueckten, aber netten Freunden von Christine (Gastgeberin) in zwei Bars hier auf Long Island gefahren. Mal wieder super schoen wie man es von Long Island kennt, schoen am Hafen oder Strand.

Was gibt es sonst noch neues? Meine Gasteltern wollen, wenn ich Anfang Juli aus Miami wieder komme, mich 3 Tage allein mit den Monstern lassen...AAAAAAaaaahh!!!! Freue ich mich ja nicht mega riesig drauf, aber werde ich sicherlich wieder extra bezahlt und da meine Gasteltern einfach immer bei allem moeglichen Dingen helfen, Mike super viel arbeitet und meine Gastmutter mir immer wieder gesagt hatte, dass er unbedingt was braucht, Urlaub wodrauf er sich freuen kann, wollte ich da nicht nein sagen, also Augen zu und durch! Die beiden werden dann nach Upper State New York fahren und sich wohl einen Erholungsurlaub zu zweit und ohne Kids goennen. Und praktisch gesehen, bin ich ja auch schon oefters mal einfach den ganzen Tag mit den Kids gewesen. Ich werde davon sicherlich berichten. Naja soweit erstmal und noch 31 Tage bis Miami Nr.2 und bald bin ich schon 10 Monate hier.

Nicht mehr all zulange und ich bin schon wieder da :) Vermiss euch!!!
Tina

Hamptons, Six Flags, Tickets und Miami Nr.2

So, da ich ziemlich faul bin, trotzdem alles mögliche hier festhalten möchte, schmeiße ich hier mal alle Ereignisse und Gedanken hier rein, die mir gerade so in den Sinn kommen. Letztes Wochenende waren Lena, Caro und ich mal wieder zu dritt, ohne Besuch aus Deutschland oder Urlaub. Somit haben wir die Gelegenheit genutzt und sind ab in die berühmten Hamptons gefahren, bekannt für seine rießigen Urlaubshäuser der Manhattaner Geschäftsleute. Naja und dann haben wir uns auch gleich den Leuchturm von Montauk angeschaut, einer der wenigen Sehenswürdigkeiten von Long Island. Viele grosse Häuser haben wir von außen gesehen, letztenlich auf meinen Bildern sahen sie ohne Vergleich nicht besonders groß aus. Da mein Gastvater acht Jahre in den Hamptons gearbeitet hatte, hat er uns noch die Besonderheiten und Insidertips gegeben, wie beispielsweise wo wir denn das größte Haus der Hamptons finden (Besitzer sei der Hersteller der Hammer Automarke). War aufjedenfall ein schöner Tag, wir hatten schönes Wetter, es wird hier auch mittlerweile schon etwas wärmer und die Strände von Long Island sind sowieso immer top.
Am Sonntag dagegen bin ich mit Lena und noch ein paar anderen Au Pairs nach New Jersey gefahren in den Six Flags Freizeitpark. Vergleichbar mit Heide Park und wohin hats mich da verschleppt? In die höhste und schnellste Achterbahn der Welt, dem KingDaKa. Unbedingt die Bilder dazu anschauen. Eigentlich nur ein 150 Meter hoher Berg aber, da man innerhalb von 3 Sekunden auf 210km/h geschossen wird, damit man das da überhaupt rüber schafft, hat es doch was in sich. Nur drei bis vier Wagen vor uns, hatte es die Achterbahn nicht rüber geschafft und die Passigiere sind wieder runter gerollt. Somit war Lena dann raus und hatte ihren Mumm verloren. Wie es aber auch immer so ist, letztendlich war das Ding nicht so schlimm, meine größte Angst hatte ich am Anfang als ich nicht wusste, wann genau wir denn auf 210km/h los geschossen wurden. Letztendlich ebenfalls ein super Tag, abgesehen von meiner Rückfahrt. Um Long Island verlassen zu können und in einen anderen Staat zu fahren muss man immer an der Stadt vorbei und somit auch Brücken-, Tunnel oder Highwaygebühren bezahlen. Auf unserer Hintour hatte unser Navigationsystem uns über die südlichste Brücke geschickt, die 13$ gekostet hatte und auf dem Rückweg meinte Annika, eine Au Pairfreundin natürlich, sie wolle doch über die George Washington Bridge. Genauso viel wie das euch wahrscheinlich was sagt, wars bei mir. Letztendlich lag die ganz im Norden, ich bin also hoch, an Manhattan ganz vorbei und oben rum, musste viel mehr Geld für die Gebühren bezahlen und da es ein super Umweg war, hatte ich meinen Zug verpasst und bin erst um 11 Zuhause gewesen (alle anderen im Vergleich waren um 9 Zuhause). Konnte ich nicht ändern, aber innerhalb von zwei Tagen bin ich vom östlichsten Punkt Long Island rüber zur Stadt, runter 2 Stunden in New Jersey, wieder hoch und um Manhattan einmal rum, zurück nach Sayville. Also eine ordenliche Strecke zurückgelegt.
Ja was gibt es sonst neues? Ach Ende Juni fliege ich nochmal nach Miami und besuche einen Freund für eine Woche, der mich nochmal eingeladen hat. Meine Tickets, die mir der NY State Polizist aufgedrückt hat, musste ich dank meiner Gastmutter nicht bezahlen. Einmal nochmal zurück erinnert:

  1. Ticket für nicht sofortige rechts ran fahren (ich seie nicht schuldig)
  2. Ticket für meinen Internationalen Führerschein (der sei wohl doch gültig)
  3. Ticket für meine sogar angeblich beiden kaputten Lichter (musste ich nur reperieren lassen und nachweisen)
Also auch in der Hinsicht ist alles wieder gut, wobei ich mir sicherlich nichts mehr hier erlauben darf und auch nicht möchte. Jeglichen Kontakt, den ich vermeiden wollte hier wie Arzt und Polizei, ließ sich halt doch nicht vermeiden.

Police, einmal bitte rechts ran.

Ja da gerate ich doch tatsächlich in Kontakt mit der ollen Polizei hier. Gestern Abend, verlasse ich einmal das Haus, um mich mit Lena zu treffen und mal nen Tapetenwechsel zu bekommen, da werde ich doch glatt auf dem Rückweg vom Arschloch persönlich angehalten wegen meines linken Vorderlichtes. Ich fahre rechts ran auf einen Parkplatz und warte und warte...warte...nach fünf Minuten dachte mir dann gut, vielleicht meint er ja auch gar nicht mich, bin dann ausgestiegen und zu ihm hin. Wurde dann aber prompt, ohne ein Hallo oder sonstiges, aufgefördert mich wieder in mein Auto zu setzen, denn er komme doch gleich. Also wieder warten.
Dann hat er meine Vorderlichter überprüft und wollte meine Papiere, jedoch sei mein Internationaler Führerschein nicht ausreichend, somit durfte ich dann das Auto nicht mehr bewegen und meine Gastmutter musste abends um halb 11 nochmal losfahren und ihr Au Pair abholen. Sie deswegen anzurufen, darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut, aber ließ sich ja nicht mehr vermeiden. Das schlechte Gewissen plagt mich immer noch, aber meine schlechte Laune überragt das ganze noch. Ich komme aus dem Sunshine State schlecht hin zurück ins regenerische New York, habe nichts zu tun (Caro´s Freund ist zurzeit zu Besuch, hat also keine Zeit für mich), sitze den ganzen Tag Zuhause und dann passiert mir das auch noch mit dem Auto. Meine Laune ist wieder beim Tiefpunkt angelangt wie im Dezember und Januar, als ich gerne mal 3 Tage wegen des Schnees im Haus eingesperrt war. Arbeit und Haus in einem bzw. Arbeitgeber und Eltern im einem ist nicht gerade die schönste Vorstellung. Naja einfach mal hoffen, dass meine Laune nächste Woche besser wird, wenn Caro wieder Zeit für mich hat.

Back in rainy New York

Ja das war schon Urlaub Nr. 2 und ich hab ihn durch und durch genossen und mich foermlich in Miami verliebt. Gefiel mir besser als New York City und ich wuerde soo gern wieder zurueck!!! Aber einmal ganz zurueck zum Anfang: Am 16. April bin ich ab zum JFK Airport in New York und habe mich mit meiner erst einmal getroffenen Reisepartnerin getroffen, Jasmin. Eine eher ruhige und zurueckhaltendere Person, aber doch soweit ganz nett. Naja vom Flughafen gings dann mit einem Jet, 50 anderen Personen sassen mit mir am Board, ab erst nach Columbus, Ohio. Ich sass in der Mitte und hatte keine Probleme aus beiden Fenster zu schauen. Also wirklich fast schon beunruhigend klein. Naja aber nach der Zwischenlandung in Columbus gings dann endlich raus aus dem Regen hinein ins wunderbar schoen warme und sonnige Miami. Unser Hostel war soweit super. Wir hatten Fruehstueck, die Rezeption war hilfsbereit, die Leute waren sehr offen und genuegend Deutsche haben wir da unten auch wieder getroffen.
Am ersten richtigen Tag, Sonntag, haben wir uns erstmal an den Strand gelegt und uns einen ordenlich Sonnebrand verpasst, welcher dann auch die ganze Woche ueber lang anhielt. 30ger Sonnencreme war nicht ausreichend genug und ich hatte in meinem 8er Zimmer niemanden ohne Sonnenbrand und zwei Freunde aus New York waren einen Tag auch noch am Strand und wie es nicht anders sein sollte, haben die sich auch Krebsrot gebrannt. Abgesehen von viel gepellter Haut, musste ich aber nicht ungebraeunt nach Hause und ein bisschen Farbe habe ich letztendlich doch noch getankt. Gegen spaeten Nachmittag kamen aber noch Wolken und Gwitter auf, blieb jedoch fuer den Rest der Woche das einzige.
Am Montag hatten wir dann schon unseren ersten Tagesauflug auf dem Plan: Schnorcheltour in Key West. Mit dem Bus ueber eine 7 Meilen Bruecke richtung Sueden sind wir gegen 11 Uhr angekommen und weiter mit einem Katarmaran sechs Meilen raus zum Korallenriff. War doch sehr schoen im Golf von Mexiko sich zu Sonnen und anschliessend im Wasser mit ein paar Fischen zu schwimmen. Mit meiner Unterwasserkamera habe ich einige Bilder gemacht. Mal schauen, ob ich die bald hochstellen kann.

Da führt auch kein Weg am Arzt vorbei

Ich hab mich ja immer versucht vor dem Arzt hier zu drücken, da ich schon von vielen Au Pairs all die ganzen Probleme und den Arztkosten gehoert hatte. Hatte ja auch bisher gut geklappt. Fieber: Tylanol von Lisa. Kopfschmerzen: Advil von Lisa. Schnupfen: Nasenspray von....LISA. Aber dann kam Tag X. Am letzten Sonntag (5. April) hatte ich schon so ein merkwürdiges Gefühl eine Erkältung zu bekommen und Montagmorgen wach ich mit Schnupfen, Husten und Kopfschmerzen auf. Naja war ja noch nicht so schlimm, aber als ich dann Dienstag nach der Arbeit noch die letzten Vorbereitung fuer Julias Geburtstag einkaufen wollte, hatte ich ein leichtes Stechen im Ohr und der Druck wurde im linken Ohr immer schmerzvoller, sodass ich nach nur zwei Stunden schon wieder Zuhause war und mit Mike's (Gastvater) guten Ohrtropfen auf der Couch lag. Nachdem mir mein Gastvater eine Ohrdusche verpasst hatte (was man nicht alles für sein Au Pair tut) und ich eine Schmerztablette genommen hatte, war die nächsten Tage bis Donnerstag alles wieder soweit gut. Kein Arzt war von Nöten gewesen, bis dann Donnerstag wieder nach der Arbeit Caro und ich uns mit Lena treffen wollten. Wieder ein leichtes Stechen, aber diesmal im rechten Ohr. Gehofft, ich hätte es mir nur eingebildet, sind wir dann 30 Minuten ungefähr mit dem Auto Richtung Lena und haben uns bei Starbucks mit dem Computer breit gemacht. Bereits als wir da ankamen, machte sich er Schmerz doch schon etwas mehr bemerkbar, da Lena aber schon unterwegs war, wollte ich noch etwas aushalten. Letztendlich saßen wir eine halbe Stunde mit Lena da bis der Schmerz einfach so unerträglich wurde, mir die Tränen kamen und ich schon den Notarzt in Erwägung ziehen wollten, aber da meine Gasteltern preisliche Schätzungen von 800$ gemacht hatten, musste ein Wärmekissen, die guten Ohrtropfen meines Gastvaters und Schmerztabletten reichen. Es war letztendlich auch erträglich und ich konnte schlafen die Nacht, aber wenn man dann verdünntes Blut am Morgen auf dem Kopfkissen entdeckt, dann ist das doch etwas erschreckend, wenn man dann im Internet liest, dass das eigentlich auf ein Riss im Trommelfell hindeutet. Der Arzt hatte jedoch im Bezug darauf nichts festgestellt. Diesen werten Arzt erst einmal zu finden war auch aufwendiger als ich dachte. Meine Agentur hat in meinem Online Account ganz einfach eine Liste meiner Versicherung, in der ich alle Ärzte in meiner Umgebung finde, die mit meiner Versicherung zusammen arbeiten und da ich ja auch die volle Rundumversicherung habe, die mich stolze 400 € mehr gekostet hatte damals, hatte ich auch mit keinen Problemen gerechnet einen Arzt zu finden. Meine Agentur sagt ja: "das ist ganz einfach". Ja, Arzt rausgesucht, hingefahren und abgelehnt worden. Ich komme aus dem Ausland und Au Pairs würde man nicht annehmen, jedoch könne ich wie eine unversicherte Person 125$ bezahlen, nur um zum Arzt gehen zu dürfen. Da soll sich nochmal jemand in Deutschland über lächerliche 10€ beklagen. Dann hatte ich versucht meinen LCC (Betreuerin meiner Agentur) anzurufen, war aber natürlich nicht zu erreichen und daraufhin bin ich dann nach Hause und habe noch anderen 4 Ärzte angerufen, die Versicherung selber, den höher gestellten Betreuer meiner Agentur, das Hauptbüro meiner Agentur in Boston, bin sogar bei einem Berater in Deutschland gelandet, habe dann aber nachdem ich fünfmal weitergeleitet wurde aufgegeben, da meine Gastmutter erfolgreicher war. Bei dem Arzt meiner Gastmutter hatte auch alles soweit alles problemlos geklappt, musste zwar immernoch 95$ bezahlen, jedoch soll ich das Geld zurück bekommen und solang ich nächste Woche keine Probleme in Miami habe, bin ich schon völlig zufrieden.
Morgen werde ich mich erstmal bei meiner Betreuerin beschweren!!!

Am letzten Wochenende hat meine Gastfamilie mal wieder ganz amerikanisch den Geburtstag von meiner Kleinsten vorgefeiert. Erst diesen Donnerstag wird sie dann tatsächlich zwei Jahre alt. Aber zur Feier zurück: Caro und mein Geschenk hatte bei Julia doch ganz gut Eindruck gemacht. Ein riesige Dora Torte aus Kartons hatten wir zusammen mit meiner Großen Emy gebastelt und darin eine Kinderwagen verpackt, mit dem sie auch noch immer spielt!!!
Sonst soweit gibt es nicht viel Neues, aber dann nächste Woche werde ich sicherlich mehr aufregendes und hoffentlich auch Erfreuliches berichten. Bis dahin Ohren steif halten und hoffentlich, hoffentlich wird die Mittelohrenentzündung nächste Woche in Miami nicht wieder kommen!!!
Tina

Computer reperiert, NYC Abend, Spieleabend und Sparen!!!

So einmal ein Rueckblick meiner letzten Wochen: Am 25. uns 26. Maerz war ich in New York City feiern mit Lena, Caro und Lenas Freund, der aus Deutschland zu Besuch war. Ihre Eltern hatten sich ein Appartment in Brooklyn fuer eine Woche gemietet und das war ein guenstiger Anlass mal in der Stadt auszugehen ohne dabei 1,5 Stunden nach Sayville zurueck fahren zu muessen. Leider sind wir jedoch nur eine Stunde in dem Underage Club geblieben, da Lenas Freund zwei Getraenke fuer 25 Dollar geholt hatte und ich zweimal dran genippt hatte. Ich sass etwas unguenstig, sodass mir ein werter Herr mit der Taschenlampe nach meinem Ausweis gefragt hatte und schmiess mich schneller als ich gucken konnte raus. Somit war der Abend schnell vorbei.
Mein erstes Aprilwochenende dagegen war ich in Jericho, hier auf Long Island. Zusammen mit Inken, Caro und Annika hatten wir einen Spieleabend gemacht, also war jetzt nicht sehr spektakulaer, aber guenstig und solang ich raus aus dem Haus komme, ist alles super! Und zum Abschluss sind wir noch zum Jones Beach, bekannt fuer seine Konzerte, gefahren und haben das schoene Wetter genossen. Alles in allem ein schoenes Wochenende.
Sonst gibt es noch zu berichten, dass mein Computer wieder funktioniert. Leider musste ich jedoch 100 Dollar bezahlen. Viel zu viel und doof wie ich bin, geblendet von der Freude, dass dieser Computer wieder laeuft, ueberlege ich gar nicht, ob das gerechtfertigt war. Der Computer brauchte eine neue Festplatte, wie ich spaeter herausfand auch nur 40 Dollar koste und zwar gabs dann noch eine Windows dazu, jedoch ohne Key und auch nicht original, sodass der gute 60 Dollar gut gemacht hat. Natuerlich war es schon ein wenig Arbeit und er hatte mir alles auf Deutsch eingerichtet, aber das groesste Ding ist, dass er noch meine alte Festplatte hat und sich auf meine Nachfrage, wann ich die denn bekomme auch nicht mehr gemeldet. Zum Glueck weiss ich wo der gute wohnt und werde da wohl mal ein Besuch abstatten.
Fuer das kommende Wochenende steht die Geburtstagsfeier meiner ganzen Kleinen an. Wir werden 2 Jahre alt und wie das wieder mal so ist bei den Amis, wird der Geburtstag vorher schon gefeiert, denn eigentlich ist der offiziele Tag erst am 14. Und nur zwei Tage spaeter, also am 16. fliege ich endlich nach Miami!!! Ich freue mich schon endlos doll.
Naja soweit von mir wieder. Ich hoffe es geht euch allen gut und stellt keine doofen Sachen an, wie ich beispielsweise mit meinem Computer.
Also liebe Gruesse an euch alle im fernen Deutschland!!!
Tina

Sick and no Boston

Ich vermute, dieses Wochenende steht ganz oben auf der Liste meiner schlechtesten Wochenenden in Amerika. Denn fuer Samstag und Sonntag war eigentlich ein Ausflug nach Boston geplant, aber da ich am Freitag nun mich uebergeben musste und mich auch Samstags morgen um 3 Uhr noch immer nicht besser gefuehlt hab, ganz zittrig, kraftlos und mir beim Laufen auch die Uebelkeit zurueckkam, musste ich wohl oder uebel Zuhause bleiben. Super schlecht ist meine Laune da auch noch, wenn ich von schreienden Kinder aufgeweckt werde und weiss das mein Wochenende genauso aussieht, wie die kommende Woche. Wieder einmal der Punkt, wo ich sag: am Arbeitsplatz wohnen ist scheisse! Kann sich jeder gerne mal vorstellen, das Wochenende auch noch im Buero, oder wo man auch immer arbeitet, zu leben, ab und zu mal Anrufe oder Kleinigkeiten erledigen zu muessen und dann in der darauffolgenden Woche geht das nochmal genauso weiter. Richtig zum verrueckt werden, aber gut so spare ich Geld.
Ach und dadurch das meine Gasteltern ja auch meine "Arbeitgeber" sind, kann ich ja auch nicht trotzdem einfach nach Boston fahren und das Risiko eingehen, am Montag nochmal krank zu sein. Die wuessten ja sofort woher das kommt. Naja immerhin habe ich noch einen Plan B, um aus dem Haus ein wenig raus zu kommen.
Eine Freundin hat heute Geburtstag und die war schon ganz traurig, dass ich nicht da sein konnte. Sie hatte auch schon immer gehofft, dass ich mich einfach nur raechen moechte, dafuer dass sie mir an meinem Geburtstag mal einen Schock verpasst hatte und zu mir meinte, als ich wissen wollte wo sie denn bleibe, dass sie meinen Geburtstag ganz vergessen hatte, aber schon direkt nachdem ich aufgelegt hatte, hats da aber auch schon an der Tuer geklingelt. Sie denkt jetzt, dass ich in Boston bin und heute Abend werde ich sie da mal ueberraschen hoffentlich.
Ich hoffe mal das ich da dann ausreichend fit bin und mir den Tapetenwechsel goennen kann.

Blos die Daumen druecken, dass ich nicht krank werde, vor meinem Miami Urlaub. Eigentlich dachte ich ja, dass ich mit dem krank sein hier, durch waere, aber hoffen, dass ich hier nicht zum Arzt nochmal muss. Wenn ich da an Arztkosten von 200$ fuer einen einfachen Arztbesuch hoere, find ich das nicht ganz so schoen. In Deutschland, werde ich da bei verschiedenen Arzten erstmal wieder durchgecheckt werden muessen.
Naja soweit erstmal von mir wieder aus dem schoenen New York!
Tina

Boston, Flug nach San Francisco gebucht, Miami Urlaub rueckt naeher...

Da werde ich doch etwas nachlaessig mit meinem Blog. Mal sehen, ob ich meinen vorigen Eintrag noch zu Ende bringe oder der doch so bleibt wie er ist, aber um trotzdem einfach mal aktuelle und mehr oder weniger interessante Infos hier zu bringen:

  • Emily meine Grosse fliegt morgen fuer sechs Tag nach Florida, um ihre Oma zu besuchen. D.h. fuer mich hoffentlich weniger Arbeit.
  • Nur noch 5,5 Wochen bis zu meinem Miami Urlaub
  • Ich habe endlich meinen Flug nach Californien, San Francisco, gebucht. Weitere Planungen wie Auto, Unterkuenfte, etc. stehen noch in Planung, folgen aber auch bald.
  • Kommendes Wochenende fahre ich fuer zwei Tage nach Boston. Meiner Meinung nach erscheint, die Stadt mir noch nicht all zu aufregend zu sein, aber da mir von vielen die Stadt sehr empfohlen wurde, gehts dort fuer einen Kurztrip hin.
Sonst soweit versuche ich viel Geld zu sparen, es wird mittlerweile waermer hier in New York. Schon letzten Samstag, nur eine Woche nach dem kalten Urlaub mit meiner Mama in der Stadt, bin ich doch ab und zu mal ohne meine Winterjacke in der Stadt rumgelaufen. Also der Fruehling rueckt naeher und soweit erstmal von mir hier aus New York.
Liebe Gruesse an alle Lieben nach Deutschland!!!
Tina

Skiing for one day and my first week of vacation is over

Okay gerade einmal zurueck geschaut in den vorherigen Eintrag bis wohin genau ich schon erzaehlt hatte von dem Urlaub mit meiner Mama. Also wir sind am Sonntag den naechsten Tag dann bei Sonnenschein, blauem Himmel und weniger Wind rueber zur Freiheitsstatue gefahren und das war auch fuer mich nochmal was ganz Neues von New York. Unglaublich aber wahr, die Freiheitsstatue hatte auch ich noch nicht aus der Naehe gesehen. Mit unserem City Pass Ticket konnten wir bis zum Potest der Statue hoch, die letzte Rundtreppe innerhalb der Figur hoch zu ihrer Krone kann man jedoch nur mit einer Reservierung uebers Internet 3-4 Monate vorher. Letztendlich wollten wir da eh nicht mehr rauf und wer weiss, vielleicht werde ich das nochmal im Sommer tun, wir werden es sehen.
Ellis Island war dann die zweite Haltestelle des Bootes, aber nachdem wir bereits schon 4 Stunden mit Warten, Anstehen, Rueberfahren, Besichtigen und wieder zurueck fahren verbracht hatten, aber auch noch hoch zum Empire State Building wollten, haben wir die zweite Insel der Einwanderer weggelassen. Einerseits bekommt man das Gefuehl Manhattan sei nicht all zu gross und man gelangt nur in wenigen Minuten von A nach B, aber bis man die naechste Station gefunden hat, die naechste passenede Subway kommt und vor allem wenn man auch nochmal umsteigen muss, da vergeht dann doch so einiges an Zeit von Downtown hoch zur 34th Street zu fahren.
Beim Empire (hoechstens Gebaeude Manahattans)angekommen, ging es beim Fahrstuhl anstehen relativ schnell. Bereits nach nur 45 Minuten waren meine Mama und ich mit dem Lift in den 86. Stock gefahren, wobei man ohne jegliches Anstehen sicherlich nur 5 Minuten brauchen wuerde. Natuerlich hatten wir eine sehr eindrucksvolle Aussicht ueber die Stadt. Die Bilder dazu habt ihr bestimmt schon in meinem neuen Fotoalbum gefunden.
Am dritten Tag mit meiner Mama haben wir meine Gastfamilie auf Long Island besucht und es war doch eher komisches Gefuehl, da es meiner Mama halt nicht ganz einfach viel englische Unterhaltungen zu fuehren, aber letztendlich hatte ich beim Abendessen schlimmere peinliche Pausen erwartet und im Grossen und Ganzen hat es meiner Mutter auch sehr gut gefallen. Einige kleine suesse Geschaefte und den Strand hatten wir uns tagsueber mit Caro, die an dem Tag nicht arbeiten musste (Presidents Day), angeschaut und am Dienstagmorgen hatte ich dann auch schon wieder genug von dem Haus. Also ging es wieder zurueck in die Stadt hoch zum Rockefeller Center. Aehnlich wie das Empire State Building, laesst sich eine wunderebare Aussicht ueber die Stadt geniessen, jedoch mit einem Ausblick aufs hoechste Gebaeude der Stadt. Das ist dann auch nochmal ganz eindrucksvoll und sieht super auf den Bildern aus. Nach diesen vielen langen Tagen, der Zeitverschiebung und staendigen von A nach B kommen, brauchte meine Mama dann mal einen Tag Pause, also hatten wir den Rest des Tages im Hotel verbracht, um Energie fuer den naechsten Tag zu tanken.

Mama goes New York City

Endlich habe ich URLAUB!!! Nach einem halben Jahr habe auch ich endlich immerhin mal eine Woche frei und das ist doch eine gute Gelegenheit der Mama aus Deutschland mal das verrueckte, aufregende und turbulente New York City zu zeigen.
Bereits am Donnerstagabend, nach einigen Komplikation bei der Zwischenlandung in London, kam meine Mutter in Newark (gesprochen: New Ooooark) an. Da ich jedoch noch arbeiten musste am Freitag bis um zwei Uhr bin ich dann erst um 2:44 los mit dem Zug in Richtung Newark gependelt.
Unser Hotel liegt nahe des Flughafens und eine Aussicht auf die Manhattan Skyline duerfen wir auch geniessen. Ist doch sehr schoen mal eine Ausszeit von diesem Haus zu haben, nicht unbedingt von den Kids, sondern eher von diesen erdrueckenden Waenden, in denen ich mich jetzt ueber den Winter viel zu lange aufgehalten habe. Man stelle sich das einmal vor: Tag fuer Tag in den gleichen langweiligen vier Waenden zu verbringen und immer die gleiche sinnlose Aufgabe zu haben, Wii zu spielen, mit Autos, Bilder ausmalen, Computerspiele, Fegen und Putzen. Also eigentlich will ich mich ja nicht beschweren, aber auf Dauer ist das eine doch sehr unbefriedigende Arbeit. Aber gut zurück zu meine Mama und unserem ersen Tag in der Stadt.
Mit dem Hotelshuttle gings in die Stadt fuer happige 25$ pro Person, aber nehmen wir mal in Kauf, und dann war auch schon unser erstes Ziel, wie soll es anders sein: der Time Square. New Yorker wissen, irgendwie kommt man da doch immer vorbei. Da ein bisschen rumgestöbert, Fotos gemacht und bestaunt, sind wir dann auch weiter Richtung Sueden zur Freiheitsstatue, zumindest war das so geplant, aber irgendwie sollte das nicht sein, denn: denn einmal nicht aufgepass und zu weit gefahren, waren wir in Brooklyn statt in Lower Manhattan. Aber gut, passiert und somit hatte meine Mama dann aber auch schon mal die Brooklyn Bridge gesehen. Wieder zurueck, ich bemerke wir saßen eigentlich im richtigen Zug, ABER da in Lower Manhatten Gleisarbeiten waren und dies erst festgestellt hatten, als sich die Türen der Bahn geschlossen hatten, fuhren wir einfach nochmal über den Hudson River, an der Brooklyn Bridge vorbei in Richtung Brooklyn. Von dort fuhr der Zug dann aber zu unserem Ziel, also Ende gut Alles gut. Nachdem wir da am Wasser fast weggeblasen wurden, wirklich das war mein windigster Tag hier in Manhattan, und wir am Schalter fuer die Faehre zur Freiheitsstatue ankamen um Punkt 14 Uhr, war es nicht mehr moeglich hoch zum Kopf der Freiheitsstatue zu gehen. V0rraussichtlich werden wir also morgen noch einmal unser Glueck versuchen. Dafuer hatte ich dann meiner Mama noch die Wall Street und den welbekannten Ground Zero gezeigt. Die Baustelle schein zu wachsen, denn bei meinem ersten Besuch im August war noch nicht viel zu sehen, doch heute waren schon erste Anfänge eines neuen Gebäudes zu erkennen.
Noch genügend Zeit, viel Kälte und Wind hatten wir uns entschlossen ins Moma (Modern Art Museum; Picasso Werke, Matisse und und und...) zu fahren. Doch auch hier war das Glück natürlich nicht auf unserer Seite, denn schon 20 Minuten später sollte es schließen, somit mussten wir auch das verschieben. Also im Großen und Ganzen kann es eigentlich nur besser werden morgen. Denn morgen starten wir unseren Zweiten Versuch für die Freiheitsstatue und die Aussichtsplatform des Rockefeller Centers steht auf dem Plan. Montag dagegen kehre ich schon wieder in meine süßes Sayville zurück und statte meiner Gastfamilie einen Besuch ab und zeige meiner Mama das doch schönere Long Island, denn im Vergleich dazu sieht der Teil New Jerseys und Manhattans eher schmutzig und alt aus.

Also erstmal soweit so gut. Neue Fotos findet ihr auf dem Link Rechts, liebe Gruesse nach Deutschland!!!
Tina

I'm going to Miami Beach

So auch wenn hier zurzeit nicht viel Spanndes passiert, werde ich mich glaube ich dennoch, wer weiss wann, darueber freuen die letzten Geschehnisse dennoch hier festgehalten zu haben. Letztens Wochenende habe ich mich mit einem Au Pair aus New Jersey getroffen, die sich auf meine Frage im Internet gemeldet hatte, ob jemand im April Lust und vor allem Geld und Zeit haette mit nach Miami zu kommen. Auch wenn ich niemanden gefunden haette, haette ich mir wahrscheinlich Miami dennoch nicht entgehen lassen, aber zum Glueck hab ich dann ja Jasmin getroffen, die ebenfalls die Schwierigkeiten mit ihren Freunden hatt wie ich. Probleme wie: keine freien Urlaubstage mehr, sparen fuer den Reisemonat, schon laengst etwas gebucht, die Verwandten waren ueber Weihnachten da und und und... Ich haette nie gedacht, dass ich mal mit jemanden in Urlaub fahren wuerde, den ich erst einmal getroffen hatte, aber gut! Ich bin froh nicht alleine fahren zu muessen. Also in meiner zweiten Urlaubswoche, am 16. April bis zum 23. April, wirds dann nach Miami South Beach gehen fuer sieben Tage. Auf dem Plan wird dann wahrscheinlich folgendes stehen:

  • Key West mit Schnorcheltour (Karibik Pur, solltet ihr mal googeln)S
  • Everglades
  • Tagestour zu den Bahamas (steht jedoch noch nicht recht fest)

Und eben sonstiges wie am weissen Strand die Sonne geniessen und im tuerkisen Wasser eine kurze Erfrischung geniesen, feiern gehen am Ocean Drive und und und...Also ich glaube im grossen und ganzen wird das ein netter Urlaub.

Hier ein Link zum Hostel: South Beach Hostel

Was gibt es sonst neues? Auf meinem Weg in die Stadt am letzten Samstag, als Caro und ich Jasmin, meine Reisepartnerin, treffen wollten, wurden wir von ein paar Skater Amerikanern angequatscht und sind die auch dann die einanhalb Stunden im Zug auch nicht mehr los geworden. Einer von den hatte eine Kamera und was finde ich da letztens auf Facebook? Das Video, in das auch Caro und ich eingebaut wurden. Hier der Link zum Video: Skater Spinner

Sonst soweit gibt es nicht viel Neues. Mein PC ist noch immer defekt, Long Island wird regelmaessig in ein Winterwonderland verwandelt, waehrend der Woche werden Dvds geguckt, Essen gegangen im Diner oder sonst wo, seit gestern bin ich wieder im Gym angemeldet und hoffe da werde ich meine naechste Zeit regelmaessig verbringen und Planungen wie Boston, Atlantic City und vielleicht Chicago sind in arbeit, jedoch wegen des Schnees nicht wirklich absehbar, wann man die denn nun endlich mal antreten kann. Ich hoffe, dass ich demnaechst mal neue Bilder hochladen werden und erstmal liebe Gruesse an euch alle, ach bevor ich das Wichtigste hier noch vergesse, wobei das bestimmt die meisten meiner Leser wohl wissen werden: Meine Mama kommt am 12. Februar nach New York und ab dem 18. habe ich dann eine Woche frei und werde mit ihr in New Jersey wohnen und ihr New York von der besten Seite zeigen. Liebe Gruesse und ich vermiss euch alle, Familie wie Freunde!

Tina

New York, New York, New York...ich hab genug von dir!

Hallo aus dem New York 2011


Und wieder war ich in New York. Ich war jetzt bestimmt die letzten 5 Wochen mindestens 1-2mal pro Woche in New York City. Gestern ging es dort halt nochmal hin, weil Caro wieder aus Südafrika gekommen ist, in die Stadt wollte und da wir auch nicht viele gute Alternativen zur Auswahl hatten, bin ich da einfach dann wieder mit.

Über´n Time Square Richtung Central Park und unser Plan war erst Schlittschuhlaufen zu gehen, da Caro nicht beim Schlittschulaufen vor dem Rockefeller Center war, aber letztendlich wollten Lena und ich nicht schon wieder 20$ nur dafür ausgeben. Also sind wir zum Guggenheim Museum. In allen Reisefüherern zu finden, aber abgesehen von der Architektur hat sich die Investition von 18$ nicht gelohnt. Aber gut!

Danach sind wir dann auf Empfehlung meines Gastvaters nochmal runter zur Spring Street, ein bisschen bummeln gewesen und in einem schönen Restaurant an der Lafayette essen gegangen, da es und einfach zu kalt wurde und es anfing zu schneien. Ist halt nicht ganz so schön die Stadt zu erkunden wie im Sommer. Sind dann nach einem guten Chopped Salad mit Chicken, Watermelon Juice und einem guten Cheesecake runter zur Brooklyn Bridge. Ich wollte nochmal Nachtbilder mit meiner größeren Kamera machen, da es Silvester so schön aussah, aber es war einfach zu kalt. Also noch ein anderes mal dorthin. Bin ja noch ein wenig hier.
Ach mensch, drückt mir die Daumen, das ich das selber noch auf die Reihe bekomme mit meinem Computer. Ich kann mit meinem zweiten PC jetzt nicht mehr richtig Skypen mit Kamera und Mikrofon und ich kann meine Bilder nicht auf den Pc hochladen. D.h. ich lade die von Caro hoch oder von dem Pc meiner Gasteltern. Ich ueberlege mir jetzt einfach eine Externe Festplatte hier zu besorgen, damit ich wirklich abgesichert bin. War wohl doch zu optimistisch, dass das ein Jahr problemlos läuft. Aaaach mensch, doof grad alles :(

Pessimismus in Person

LAPTOP kaputt, Auto kaputt, Waschmaschine kaputt, Staubsauger immerhin wieder zum Laufen gebracht, also im Moment widersetzen sich mir alle technischen Geraete, die ich anfasse. Das Ganze fing alles Montag mit der Waschmaschine an. Die wollte naemlich nicht mehr das Wasser absaugen und somit schwamm meine Waesche dann ein paar Stuendchen im Wasser herum bis der Gastvater das geregelt hatte.

Als ich dann bei Caro war, ich ihr meine Fotos von den letzten beiden Wochen zeigen wollte, dachte ich mein Pc spinnt nur ein wenig, da die Bilder nicht mehr scharf gestellt wurden und der Computer langsamer wurde. Dann ploetzlich ging der aus und dann beim hochfahren kam dann "Fehler beim Zugreifen auf den Datentraeger. Neustarten mit Strg+Alt+Entf". Also bis zu Windows komme ich nicht mehr. Einerseits habe ich noch meinen zweiten Laptop, den ich von der Gastfamilie bekommen habe fuer meinen Aufenthalt hier, aber meine ganzen Daten befinden sich alle auf meinem Netbook. Ich habe die Daten aus Deutschland in Deutschland gesichert Zuhause liegen, aber nicht alle meine amerikanischen Fotos. Die einzigen Daten, die ich verlieren wuerde beim platt machen, die dafuer aber unersetzbar sind. Ich hoffe Carlos wird mir da ueber die Ferne weiterhelfen koennen.
So und heute am Mittwoch mittem auf dem Highway leuchtet eine Orange Lampe in Form eines Motors. Ich kann nur hoffen, dass das nur eine Kleinigkeit ist. Vor allem Caro besitzt zurzeit auch kein Auto und da waeren wir gut aufgeschmissen, wenn dann auch noch meins schlapp macht.
Dann bin dazu grad auch wieder gut frustriert. Es ist Winter, immer dunkel in meiner Freizeit, Kinder und ich krank. Besonders nervenaufreissend: die Grosse hat eine Mittelohrenentzuendung und bleibt somit Zuhause, gibt sich dann aber sobald Mama das Haus verlassen hat, top fit und moechte alle moeglichen Spiele mit mir spielen. Unnoetige Kommentare und Verhaltensweisen sind natuerlich im Schlepptau. Also Daumen druecken das Tag 3 mit der Grossen ausbleibt.
Aaaahh alles doof, da muss doch Mamas Schokolade herhalten.
Tina

Handball



Zu sehen: Stefan Schroeder, Weltmeister 2007 im Handball, naja und meine Wenigkeit. Spitzenspieler des deutschen Handballs werben in Amerika.

Happy New Year from NYC

An alle Lieben nach Deutschland: Ein frohes neues Jahr 2011!!! Ich hatte wahrscheinlich einer meiner besten und schönsten Silvester, es war einfach beneidenswert gut. Denn nach der Arbeit ging es mit Lena ab in Zug, Richtung Manhatten gegen acht Uhr. An der Penn Station hatten wir uns mit Felipe getroffen und zu Dritt und unseren Sektgläsern (Redbulldosen) ging es dann runter zur Brooklyn Bridge.
Bis gestern um halb zehn stand noch immer nicht fest, wo genau ich überhaupt ins neue Jahr rutsche: Ob Central Park oder Brooklyn Bridge. Letztendlich ist die Wahl wie gesagt auf die Brooklyn Bridge gefallen und es hätte nicht besser sein können. Mit Aussicht auf die Freiheitsstatue, das Empire State Building und die gesamte Skyline Manhattens inklusive Feuerwerk, wovon ich in New York mehr erwartet hätte, war dieser Ort gerade zu perfekt für den Jahreswechsel. Keine rießigen Menschenmassen, kein stundenlanges Stehen in der Kälte wie am Time Square und vor allem kein überteuerter Eintritt wie in all möglichen Clubs New Yorks (Preise: 100$ und aufwärts). Also Top!
Nach 12 Uhr ging es dann nochmal hoch zum Central Park, und von dort wieder runter Richtung Time Square. Von der rießen Party, die in der ganzen Welt ausgestrahlt wurde, war jedoch nicht mehr viel zu sehen. Naja soweit von meinem Jahresrutsch in New York City! Bilder folgen noch.
Liebe Grüße to good old Germany!
Tina